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Schriftreihe der KH

Band 6:

Remmel-Faßbender, Löcherbach, Schmid (2012): Beratung und Steuerung im Case Management, EOS-Verlag
ISBN 978-3-8306-7550-1



Case Management hat sich als ein Handlungsansatz in der Versorgung etabliert, der gleichermaßen Beratung und Steuerung vereint. Die Diskussion um Steuerungs- und Beratungsansätze ist daher für ein Case Management zentral. Die Beratung im Case Management ist der Schlüssel für Kooperationen. Beratung im Case Management soll Personen und Organisationen zum Verstehen und zur Entscheidungsfähigkeit führen bzw. befähigen. Gesteuert im Case Management sollen die erforderlichen Hilfen, damit eine abgestimmte und bedarfsgerechte Versorgung gelingt. Möglichkeiten und Grenzen von Steuerungsoptionen unter wohlfahrtsstaatlichen Bedingungen verweisen auf die Bedeutung des Sozialraumes.
Um eine Optimierung der Versorgung zu erreichen, ist ein Handeln auf der Fallebene, in und zwischen Organisationen und in Netzwerken. Qualifikationen für die Tätigkeit als Case Manager/in können in Weiterbildungen und Masterstudiengängen erworben werden. Der vorliegende Sammelband greift die aktuelle Debatte um Theorien und Praxis und Weiterbildung des Case Managements auf schließt mit kritischen Überlegungen zur Politikgestaltung unter ökonomischer Perspektive.


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Band 5:

Müller, Philipp/Müller-Geib, Werner Hrsg. (2010): Relativismus. Der Anspruch des christlichen Glaubens in einer pluralen Gesellschaft, St. Ottilien, EOS-Verlag,
ISBN-13: 978-3-8306-7446-7



Wer sich in der postmodernen Welt einer aktuellen westlichen Gesellschaft bewegt, sieht sich ständig unzähligen Entscheidungsmöglichkeiten gegenüber. Die Freiheit, sich entscheiden zu können, wird zum Zwang, auswählen und sich festlegen zu müssen. Nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch und sogar zunehmend in den grundsätzlichen, weltanschaulich-religiösen Fragen erscheint fast alles möglich und miteinander kompatibel. Dabei fühlen sich nicht wenige Menschen überfordert, aus der angebotenen Fülle der Werte, Wahlversprechen, Grundsatzprogramme, Leitbilder usw. das Angemessene auszuwählen: Sie erfahren sich oft mehr als getrieben und von außen gesteuert denn als autonom. Eine Folge dieser Entwicklung ist es, dass es in dieser Situation immer mehr Menschen auszureichen scheint, aus der angebotenen Vielfalt der Sinnangebote und Wertorientierungen eine für sich selbst einigermaßen passende Variante auszuwählen, ohne sich mit deren Wahrheitsgehalt und weltanschaulichen Implikationen tiefer auseinander zu setzen.
Aus der Perspektive des christlichen Glaubens bedürfen die genannten Auffassungen einer differenzierten und kritischen Auseinandersetzung. Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes möchten sich im Rahmen eines wissenschaftlichen Diskurses der Herausforderung des Relativismus stellen. Sie tun dies aus unterschiedlichen Perspektiven im Horizont folgender Fragen, die für das Selbstverständnis der (Praktischen) Theologie an der KH Mainz zentral sind.


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Band 4:

Schuster, Eva Maria/Schäfer-Hohmann,
Maria/Müller-Geib, Werner Hrsg. (2009):
Gewalt. Eine interdisziplinäre Betrachtung, St. Ottilien, EOS-Verlag
ISBN-13: 978-3-8306-7380-4



Zur Natur der Gewalt gibt es zwei grundsätzlich verschiedene, teilweise völlig entgegen gesetzte Vorstellungen, die ihrerseits unsere Bemühungen um Verringerung von Gewalt beeinflussen. Einerseits existiert die Vorstellung, dass Gewalt eine eigenständige Eigenschaft sei, die ihre eigene Entwicklungsgeschichte habe und direkt bekämpft oder eingedämmt werden müsse. Andererseits gibt es die Vorstellung, dass Gewalt eine von vielen Arten der Konfliktlösung sei, und zwar die niedrigsten Form, die Menschen dann „wählen“, wenn ihnen subjektiv keine adäquate Form der Konfliktlösung zur Verfügung stehe. Nach dieser Vorstellung kann Gewalt nicht bekämpft werden, sondern nur dadurch verhindert, dass höher entwickelte Formen der Konfliktlösung gefördert werden. Mit höherer moralischer Urteilsfähigkeit wäre dann auch ein reflektiertes Engagement verbunden, das sich auch dem „Anderen“ verpflichtet fühlt. Der vorliegende Sammelband nähert sich dem Thema Gewalt auf unterschiedlichen Ebenen und aus interdisziplinärer Sicht an.

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Band 3:

Papenkort Hrsg. (2008):
Prävention, St. Ottilien, EOS Verlag
ISBN-13: 978-3-8306-7328-6



Das Fremdwort „Prävention“ wird heute in gesellschaftlichen Funktionssystemen verwendet, die der Hilfe oder Kontrolle von Menschen dienen: im Gesundheits- und Sozialwesen auf der einen, im Rechtswesen auf der anderen Seite. Zunehmend findet es aber auch Eingang in Politik und Politikwissenschaft, etwa in den Bereichen Sozialpolitik oder im Kontext der inneren und äußeren Sicherheit.
„Prävention“ weckt mitunter die Erwartung, Probleme lösen zu können, „bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist“. Dass solche  – aus prinzipiellen wie auch ökonomischen Gesichtspunkten motivierten – Erwartungen oft überzogen sind, zeigen die in Band 3 der Schriftenreihe versammelten Beiträge. Sie beleuchten nüchtern die tatsächlichen Effekte, die Prävention in ausgewählten Feldern leisten kann (Krankheitsprävention, Suchtprävention, Suizidprävention sowie Gewalt- und Kriminalprävention).  Dass auch präventiv wirken kann, was gar nicht präventiv gemeint ist, veranschaulicht schließlich das Beispiel der Religion.

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Band 2:

Hermsen, Thomas/Macsenaere, Michael Hrsg. (2007): Wirkungsforschung in der Kinder- und Jugendhilfe, St. Ottilien, EOS-Verlag
ISBN-13: 978-3-8306-7262-03



Die Kinder- und Jugendhilfe hat in den letzten Jahrzehnten ein differenziertes und elementares Versorgungs- und Dienstleistungsangebot  für Kinder, Jugendliche und deren Familien ausgebildet, das überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert wird. Vor dem Hintergund der fiskalen Krise des Sozialstaates, der quantitativen Expansion des Personal- und Kostenvolumens in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Zunahme an sozialen Problemlagen bedarf es sowohl aus Sicht der Theorie als auch der Praxis der Sozialen Arbeit einer empirischen Begleitforschung, die das Wissen über Handlungskonzepte, Klientinnen und Klienten sowie den Outcome der Leistungen eruiert und einen effektiven Transfer der Ergebnisse in die Alltagspraxis der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sicherstellt.
Der vorliegende Band stellt laufende und abgeschlossene Projektvorhaben aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung vor. Im Zentrum stehen Fragen nach der empirischen Bestimmung der Wirksamkeit von Erziehungshilfen, der Verhältnismäßigkeit von Kosten und Nutzen sowie der allgemeinen Evaluation, Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung sozialer Dienstleistungsarbeit.

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Band 1:

Frohnhofen, Herbert/Schewior-Popp, Susanne Hrsg. (2006): Bildung, St. Ottilien, EOS-Verlag
ISBN-10: 3-8306-7254-3



Bildung und Ausbildung sind in aller Munde; vielen gelten sie als „wichtigste Ressource“ in einem rohstoffarmen Land. Aus christlicher Perspektive kann beides aber nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, sondern auch in ihrer Bedeutung für den Menschen. Band 1 der Schriftenreihe der KH Mainz beleuchtet systematisch die Bandbreite des Bildungsbegriffs, seine historischen und biblischen Wurzeln, die Verwendung des Instruments „Bildungsstandards“, den Mega-Trend E-Learning, die Bedeutung von Bildung im Kontext der Kirchlichkeit kirchlicher Einrichtungen, die Bedeutung sozialer Arbeit für den Bildungszugang benachteiligter Kinder und Jugendlicher sowie berufliche (Aus-)Bildung; schließlich werden aktuelle Diskurse in der Erziehungswissenschaft beleuchtet.

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Umschlaggestaltung: Thomas Reuter, Gröbenzell
www.klartext-satzbau.de

Die Katholische Hochschule bedankt sich bei folgenden Sponsoren und Förderern:
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
Hochschulgesellschaft Forum Sociale Mainz e.V.
KLARtext-Satzbau.de, Thomas Reuter, Gröbenzell

Die Bände der Schriftenreihe der KH Mainz können im Buchhandel oder direkt beim EOS-Verlag www.eos-verlag.de bestellt werden.