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Veranstaltungen Klara Marie Faßbinder Gastprofessur

Titel: Feministische Theologie als psychologisch geerdete Totalitarismuskritik: Elisabeth Schüssler Fiorenza und Wilhelm Heitmeyer ins Gespräch gebracht

Wann: 12.11.2020 um 16.15 Uhr

Aufgrund der Coronasituation wird eine Live-Videoübertragung der Veranstaltung erfolgen.

Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Wenn Sie an der Vorlesung teilnehmen möchten, bitten wir um vorherige Anmeldung per Mail an: gleichstellung@kh-mz.de

Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung einen Link per Mail, mit dem Sie sich zur Veranstaltung einloggen können.

Seminar-Blocktermine:
Freitag, 13.11.2020, 13:00 - 15:00 Uhr
Samstag, den 14.11.2020, 10-17 Uhr
Freitag, 8.1.2021, 13:00-15:00 Uhr
sowie digitale Sitzungen an mehreren Donnerstagen (5.11., 12.11., 19.11., 26.11., 3.12.,10., 17.12.2020, jeweils 15-17 Uhr)

Gerechtigkeit und das Wahren der Menschenwürde eines jeden Menschen sind große Themen der Bibel und des christlichen Glaubens - und sie erfordern in Zeiten eines weltweiten Umsichgreifens autoritärer und rechtspopulistischer Politikstile beherztes widerständiges Handeln. Anders als viele vermuten, richten sich Feministische Theologien nicht allein gegen Sexismus und die Unterdrückung von Frauen, sondern nehmen, Elisabeth Schüssler Fiorenza folgend, die „sich gegenseitig bestärkenden Herrschaftsstrukturen von Rasse, Klasse, Geschlecht/Gender, Alter und Nationalität“ in den Blick (Schüssler Fiorenza, Weisheitwege, Stuttagrt 2005, 170).

Das Seminar führt in Grundbegriffe feministischer und geschlechtergerechter Theologie ein und entwickelt Impulse für eine geschlechtergerechte seelsorgliche Praxis.

Zielgruppe:
Studierende der Praktischen Theologie (alle Jahrgänge) - anerkannt als Seminar "Als Mann in der Seelsorge /Als Frau in der Seelsorge"

Zu den digitalen Veranstaltungen sind alle Interessierten (auch Externe) herzlich eingeladen!

Anmeldung:
Es können maximal 25 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Es wird daher um vorherige Anmeldung per Mail an gleichstellung[at]kh-mz(dot)de gebeten.

Seit Anfang der 2000er Jahre versuchen Parteien und Gruppierungen des extrem rechten Spektrums, mit den Themen "Familienschutz", "Kinderschutz" und sogar "Lebensschutz", in bürgerliche und christliche Milieus vorzudringen und die Kirchen zu ködern. Hinter der vermeintlichen Fürsorge stehen ausgefeilte politische Strategien mit dem Ziel, durch Desinformation politisch instrumentalisierbare Ängste zu schüren und durch Hetze gegen Minderheiten deren Menschenrechte einzuschränken.

Die Workshopmodule fokussieren verschiedene Aspekte dieses Anti-Genderismus genannten Phänomens berufs- und praxisorientiert, da gerade auch Mitarbeiter*innen in kirchlichen oder sozialen Einrichtungen verstärkt damit konfrontiert werden. Die Module sind so gestaltet, dass sie sowohl einzeln als auch zusammen belegt werden können.

Workshop-Modul 1 - digital: Do, 29.10.2020, 15-19 Uhr: Was ist Anti-Genderismus? Anti-Gender-Aktivismus als rechtspopulistische Strategie: Die "Mitte" entern - Ängste schüren

Workshop-Modul 2 - Präsenzveranstaltung: Freitag, 13.11.2020, 15-19 Uhr: Rechtspopulismus und konfessioneller Anti-Gender-Aktivismus: Weltweiten Vernetzungen auf der Spur - Gemeinsame Spurensuche im Internet.

Workshop-Modul 3 - digital: Fr, den 27.11.2020, 15-19 Uhr: Was tun? Anti-Genderismus informiert widersprechen - Strategien entwickeln gegen Rechtspopulismus

Workshop-Modul 4 - Donnerstag, den 7.1.2021 (13:00-17:30 Uhr): geschlossene Präsenzverstaltung für das Praxissemester von Sonja Burkard.

Zielgruppe: Für Studierende aller Fächer der KH Mainz. Die Workshop-Module können einzeln und unabhängig voneinander belegt werden.

Zu den digitalen Veranstaltungen sind alle Interessierten (auch Externe) herzlich eingeladen!

Anmeldung:
Es können maximal 25 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Es wird daher um vorherige Anmeldung per Mail an gleichstellung[at]kh-mz(dot)de gebeten.

Passend zum Schwerpunktthema "Anti-Gender-Aktivismus" der Klara Marie Faßbinder Gastprofessur führt die aktuelle Mainzer Gastprofessorin PD Dr. Sonja A. Strube vom 14. bis 16. Oktober 2020 mit einem Grazer Forscherinnenteam ein digitales Symposion durch, zu dem sie herzlich einlädt: "Widerstand erforderlich? - Identitäts- und Geschlechterkämpfe im Horizont von Rechtspopulismus und christlichem Fundamentalismus in Europa heute"

Weitere Informationen:https://fellowship-geschlechterforschung.uni-graz.at/de/symposien/14.-16.10.2020-widerstand-erforderlich/

Die Teilnahme am Symposion ist kostenlos. Eine Anmeldung (via obigem Link) ist erfoderlich.