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Familienfreundlichkeit im Netzwerk stärken

Seit Anfang Juni ist die Katholische Hochschule Mainz Mitglied im Netzwerk Familie in der Hochschule.

©KH Mainz/Carsten Costard

Mit der Unterzeichnung der Vereins-Charta ist die KH Mainz Anfang Juni dem Netzwerk Familie in der Hochschule beigetreten. Als neues Mitglied des Netzwerks verpflichtet sich die Hochschule, die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten zu fördern. „Wir verstehen die Vereinbarkeit von Studium sowie Beruf und Familie durch familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen als Querschnittsthema und wichtigen Teil des Profils unserer Hochschule. Daher arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Maßnahmen, die Studierende und Mitarbeitende bei der Übernahme familiärer Verantwortung unterstützen“, betont Professor Dr. Ulrich Papenkort, Rektor der KH Mainz.

Als kleine Hochschule, deren Studierende zu rund 80 Prozent weiblich sind, sei das Thema Familie an der KH Mainz nicht nur von besonderer Bedeutung, sondern könne auch ganz individuell unterstützt werden, ergänzt die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Professorin Dr. Eleonore Reuter. „Wir haben zum Beispiel die Möglichkeit mit Blick auf Prüfungen oder Gruppeneinteilungen die persönlichen Bedarfe studierender Eltern entsprechend zu berücksichtigen. Als konfessionelle Hochschule ist es für uns zudem besonders einfach, mit katholischen Trägern von Kindergärten oder Kindertagesstäten zusammenzuarbeiten“, verdeutlicht Reuter.

Verbesserungsbedarfe sehen die Verantwortlichen der Hochschule beispielsweise in der Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung für alle Mitglieder der Schule. „Bisher hatten wir den Blick stark auf studentische Eltern gerichtet. Künftig möchten wir auch die Bedarfe der Mitarbeitenden stärker in den Fokus rücken“, berichtet Reuter. Zudem sollen Leitlinien zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium sowie Beruf und Familie erarbeitet und implementiert werden.

Von der Mitgliedschaft im Netzwerk Familie in der Hochschule erwarte man sich unter anderem einen besseren Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Hochschulen. Außerdem erhoffe man sich die inhaltliche Arbeit im Verbund voranbringen zu können, betont Papenkort. „Die Mitgliedschaft bietet die Chance, die Rahmenbedingungen für familiäre Belange an Hochschulen insgesamt zu verbessern, da durch den Zusammenschluss ein größeres politisches Gewicht geschaffen wird. Viele Hochschulen gemeinsam können mehr bewegen, als eine alleine.“
 
Weitere Informationen zum Netzwerk Familie in der Hochschule sind unter folgendem Link erhältlich: http://www.familie-in-der-hochschule.de/

Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten der KH Mainz:
Prof.in Dr. Eleonore Reuter
Tel.: 06131-28944-490
Mail: gleichstellung[at]kh-mz(dot)de