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Prof. Dr. med. Markus Steffens
Stiftungsprofessor
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Stiftungsprofessur für

Erweiterte Pflegekompetenz bei langfristigem Versorgungsbedarf (Schwerpunkt Psychiatrie)

Schwerpunkte

Resilienz, Prävention, Risiko- und Schutzfaktoren
Sozialmedizin, funktionale Gesundheit
Soziale Psychiatrie, transkulturelle psychiatrisch/psychotherapeutische Versorgung
individuumszentrierte, sektorenübergreifende und wohnortnahe Versorgung, insbes. für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

Akademischer und beruflicher Werdegang

1988 Abitur, Kaiserslautern
1988 - 1990 Zivildienst, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Homburg/Saar
1990 - 1995 Studium der Humanmedizin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
1993 - 1994 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz
1994 Förderungsstipendium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für die Dissertation
1996 Praktisches Jahr an der Universitätsmedizin Mainz
1996-2000 Facharztausbildung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik Frankfurt am Main-Höchst
1997 Promotion an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz zum Thema: "Risiko- und Schutzfaktoren in der Kindheit und Jugend von Personen mit somatoformen Schmerzstörungen und depressiven Störungen"
1998 Verleihung des Tancré-Preises 1997 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für die Dissertation
2001-2002 Assistenzarzt in der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg
2002 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
2002-2006 Oberarzt in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Rockenhausen, Pfalzklinikum, Aufbau einer neuen Abteilung an einem bestehenden kommunalen Krankenhaus, zuständig für Station, Tagesklinik und Ambulanz, zeitweise Chefarztvertretung
2006-2007 Leitender Arzt des Zentrum für Ambulante Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Erkrankungen Kaiserslautern, Aufbau und Leitung
2007-2010 Ärztlicher Gutachter und Berater für das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz
2010 Zusatzbezeichnung Sozialmedizin
2011 Berufung auf die Professur Sozialmedizin der Hochschule Nordhausen
2012 Anerkennung als Weiterbildungskursleiter zum Erwerb der ärztlichen Zusatzbezeichnung Sozialmedizin (durch die Landesärztekammer Thüringen)
2013 Anerkennung als Balintgruppenleiter (durch die Landesärztekammer Thüringen und die Deutsche Balint-Gesellschaft e.V.)
2013 Konzipierung des konsekutiven Masterstudienganges Therapeutische Soziale Arbeit mit KollegInnen (http://www.hs-nordhausen.de/studium/fb-wiso/therapeutische-soziale-arbeit/)
2013 Gründung des Instituts für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung (ISRV) mit KollegInnen (http://www.hs-nordhausen.de/forschung/isrv/)
2016 Ansprechpartner für den anerkannten Forschungsschwerpunkt „Soziale und gesundheitliche Dienstleistungen“ der Hochschulrektorenkonferenz (http://www.forschungslandkarte.de/profilbildende-forschung-an-fachhochschulen/erweiterte-suche/detail/all.html?directView=14051&tx_szhrksearch_pi1%5Bpointer%5D=0)
2016 Chefarzt Allgemeinpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik 2, Rheinhessen-Fachklinik Alzey (http://www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de/leistungsspektrum/fachabteilungen/abteilung-fuer-allgemeinpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/allgemeinpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik-2.html)
2017 Berufung auf die Stiftungsprofessur der Katholischen Hochschule Mainz

Gremien und Mitgliedschaften

Arbeitskreis der Chefärztinnen / -ärzte psychiatrischer Kliniken in Rheinland-Pfalz
APS (Akademie für Psychotherapie und Seelsorge)
DBG (Deutsche Balintgesellschaft)
DGPPN (Dt Ges. Psychiatrie u Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde)
ISRV (Institut für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung, Hochschule Nordhausen) Ehrenmitglied
Prüfungsausschuss "Psychiatrie und Psychotherapie", Bezirksärztekammer Rheinhessen, Prüfungsmitglied
Psychiatriebeirat Alzey-Worms

Veröffentlichungen

Ausgewählte Publikationen
Egle UT, Schieferstein C, Steffens M, Schnütgen S, Eckhardt A, Willenberg H (1995): Die Bedeutung biographischer Risikofaktoren bei verschiedenen psychosomatischen Krankheitsbildern. 42. Arbeitstagung der DKPM in Jena
Egle UT, Hoffmann SO, Steffens M (1996): Pathogene und protektive Entwicklungsfaktoren in Kindheit und Jugend. In: Egle UT, Hoffmann SO, Joraschky P (Hrsg.) Sexueller Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung. Erkennung und Behandlung der psychischen und psychosomatischen Folgen früher Traumatisierungen. Stuttgart: Schattauer
Egle UT, Hoffmann SO, Steffens M (1997): Psychosoziale Risiko- und Schutzfaktoren in Kindheit und Jugend als Prädisposition für psychische Störungen im Erwachsenenalter. Nervenarzt, 68, 683-695
Hartwich P, Steffens M (1999): Einzelfalldarstellung einer posttraumatischen Erkrankung in analytischer Therapie. In: Hartwich P, Haas S, Maurer K, Pflug B, Schlegel S (Hrsg.) Posttraumatische Erkrankungen. Konvergenz psychischer und somatischer Veränderungen. Sternenfels: Wissenschaft & Praxis
Steffens M, Grube M (2001): Zur Phänomenologie der Heautoskopie – Falldarstellung einer atypischen Spiegelhalluzination. Psychiat Prax, 28, 189-192
Steffens M (2012) Kommentar zu Versorgungsmedizinische Grundsätze: B3.6 Schizophrene und affektive Psychosen; B3.7 Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Folgen psychischer Traumen; B3.8 Psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen. In: Nieder P, Losch E, Thomann KD (Hrsg.): Behinderungen zutreffend einschätzen und begutachten. Die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB), Kommentar zur Versorgungsmedizin-Verordnung. Frankfurt a.M.: Referenz
Steffens M (2012) Diagnostische und gutachterliche Aspekte der Suizidalität in der ambulanten Therapie. In: Psychotherapie im Dialog 12(2), 21-25
Steffens M (2012) Zunehmende Bedeutung psychischer Störungen - Auswirkungen auf die berufliche Leistungsfähigkeit, den Arbeitsmarkt, die Rentenversicherung und mögliche neue Aufgaben für das Schwerbehindertenrecht. Forum C, Beitrag C9-2012 unter www.reha-recht.de (27.08.2012)
Steffens M (2014) Terézia Mora: Das Ungeheuer. Blicke über Disziplingrenzen. In: Psychotherapie im Dialog 14(2), 110
Steffens M, Bassler M (2015) Einleitung: Depression – Familie und Arbeit. In: Bassler M, Steffens M (Hrsg.) Depression – Familie und Arbeit. Frankfurt a. M.: Referenz
Bassler, M., Steffens, M. (Hrsg.) (2015) Depression – Familie und Arbeit. Unter Mitarbeit von Borbe C, Jendricke V, Probst J und Urbanek J. Frankfurt a. M.: Referenz
Jendricke V, Borbe C, Steffens M (2016) Familie und psychische Gesundheit – eine Hinführung. In: Steffens M, Borbe C, Jendricke V (Hrsg.) Familie und psychische Gesundheit - Anspruch und Wirklichkeit. Frankfurt a. M.: Referenz
Steffens M, Borbe C, Jendricke V (Hrsg.) (2016) Familie und psychische Gesundheit - Anspruch und Wirklichkeit. Ambivalenzen zwischen Stärkung und Entkräftigung. Unter Mitarbeit von Probst J und Urbanek J. Frankfurt a. M.: Referenz
Steffens M (2016) Vorwort Was?Inklusion!Wie. In: Borbe C, Möller-Dreischer S, Seidel A (Hrsg.) Inklusion! Was? Wie? Perspektiven auf einen komplexen Gegenstand. Frankfurt a. M.: Referenz
Steffens M, Borbe C, Bomke P (2017) Gesunde Gemeinden, starke Gesellschaft - Die Pfalz macht sich/dich stark. Einleger „Wie wollen wir leben“ Zeitung WELT unter www.sozialeverantwortung.info/inklusion/gesunde-gemeinden-starke-gesellschaft-die-pfalz-macht-sich-dich-stark (22.03.2017)
Ausgewählte Vorträge
Steffens M (2006) Depression - Möglichkeiten der Behandlung. Kaiserslautern
Steffens M (2006) Männer weinen nicht - vom Umgang mit Leid. Langenbach
Steffens M (2006) Depression. Erkennen psychiatrisch-psychosomatischer Erkrankungen in der Praxis, was nun? Fortbildungsveranstaltung für Ärzte. Kaiserslautern
Steffens M (2007) Ganztägig ambulante Rehabilitation. Universitätskliniken Homburg/Saar, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Homburg/Saar
Steffens M (2007) Depression und Schlaganfall. Vortrag in einer Angehörigen- und Selbsthilfegruppe. Kaiserslautern
Steffens M (2007) Therapie der Angsterkrankung. Gesundheitstag. Kaiserslautern
Steffens M (2008) Langzeitfolgen nach Gewalterfahrung, Probleme bei der Begutachtung nach den Anhaltspunkten. Versorgungsärztetagung Rheinland-Pfalz. Koblenz
Steffens M (2011) Gesundheitsversorgung und Daseinsvorsorge. Regionalkonferenz des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen Thüringen. Nordhausen
Steffens M (2011) Psychoedukation im Gesundheitswesen. Tagung des BSD (Berufsverband der Sozialversicherungsärzte Deutschlands e.V.). Speyer
Steffens M (2012) Für Menschen mit Depression – gegen Ausgrenzung. Fortbildungsveranstaltung (Landesärztekammer Thüringen). Nordhausen
Steffens M (2012) Die Zunahme psychischer Störungen - Auswirkungen auf die berufliche Leistungsfähigkeit, den Arbeitsmarkt und die Rentenversicherung: Neue Aufgaben für das Schwerbehindertenrecht? Tagung zum Schwerbehindertenrecht. Universitätsklinik Frankfurt am Main
Steffens M (2012) Glücksspielsucht - von Reizesuchern, Botenstoffen und krankhaftem Spiel. Aktionswoche Glücksspielsucht. Nordhausen
Steffens M (2012) Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder - zwischen Risiko und Tabu? Kinderschutzkonferenz. Nordhausen
Steffens M (2013) Computerspielsucht und Internetabhängigkeit. Erkennen - Hintergründe - Log out. 2. Wissenschaftsreihe des Vereins Schattenkinder Südharz e.V. Nordhausen
Steffens M (2013) Sexuelle Gewalt - Anforderungen an Psychotherapie und Seelsorge. 7. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Würzburg
Steffens M (2013) Kinder psychisch kranker Eltern - eine Aufgabe für die Frühförderung? Fachtagung: Die Effizienz von Frühförderleistungen. Berlin
Steffens M (2013) Borderline-Persönlichkeitsstruktur - das Leben in Extremen. Anforderungen an Soziale Arbeit und Pädagogik. Fachforum Lebensweltorientierte Soziale Arbeit mit psychisch kranken Menschen – vom Kindesalter bis ins Berufsleben. Sangerhausen
Steffens M (2013) Computerspielsucht und Internetabhängigkeit. Evangelische Lukas-Stiftung Altenburg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Altenburg
Steffens M (2014) Sind Kinder depressiver Eltern besonders gefährdet? 3. Wissenschaftsreihe des Vereins Schattenkinder Südharz e.V. Nordhausen
Steffens M (2014) Depression - Möglichkeiten der Selbsthilfe. 1. Nordhäuser Tag der seelischen Gesundheit. Nordhausen
Steffens M (2014) Psychosoziale Onkologie. Tumorzentrum Nordthüringen. Nordhausen
Steffens M (2015) Depression - Ansätze zur Selbsthilfe. Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Südharzklinikum Nordhausen
Steffens M (2015) Depressive Eltern und deren Kinder. Fachtagung zum 20-jährigen Bestehen des Heilpädagogischen Zentrums. Wülfingerode
Steffens M (2015) Depressive Eltern und deren Kinder. 1. Thüringer Fachkräftekongress “Auf dem Weg in die Zukunft”. Erfurt
Steffens M (2015) Depression und Burnout. Gesellschaftliche – spirituelle – individuelle Hintergründe und Ansätze zur (Selbst-) Hilfe. Regionaler Thementag Akademiker-SMD Rheinland-Pfalz/Saarland. Trippstadt/Kaiserslautern
Steffens M (2016) Depression - Partnerschaft und Familie. Sommerfest im Park. Tag der Psychiatrie. Alzey
Steffens M (2016) Arbeit und psychische Gesundheit. Arbeitsplatzbezogene psychische Belastungen - Ansätze zur Selbsthilfe. Nachtvorlesung. Gesundheitsnetz, Allgemeine Zeitung. Alzey
Steffens M (2016) Arbeitsbezogene psychische Belastungen und deren Folgen. Möglichkeiten der Prävention und Rehabilitation. Fachtagung DEGEMED (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation) und DBfK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe): Resilienz in der Pflege. Kassel
Bomke P, Steffens M (2017) Zugänge gestalten durch kommunale Strukturen. 1. Landespräventionskongress Rheinland-Pfalz. Gesundheit fördern. Prävention stärken. Worms
Steffens M (2017) Familie und psychische Gesundheit. Salutogenese und Prävention im 21. Jahrhundert? 25. Wartburggespräche. Bad Nauheim
Steffens M (2017) Facharzt für Leib und Seele. Psychiatrie und Psychosomatik. Kongress Operation Karriere, Deutscher Ärzteverlag. Universitätsklinik Frankfurt am Main
Steffens M (2017) Spannungsfeld Zwangsmedikation und shared-decision-making. Fachtag Ethische Aspekte in der psychiatrischen Arbeit. Ludwigshafen
Steffens M, Volk D (2017) Interventionsstrategien bei alkoholbedingten Störungen. Studientag der BBS. Alzey
Steffens M (2017) Management bei Suizidgefahr. Landeseinrichtung für Asylbegehrende. Ingelheim
Steffens M (2017) Cannabis als Droge. Nachtvorlesung Cannabis - ein neues Medikament. Gesundheitsnetz, Allgemeine Zeitung. Alzey
Steffens M (2017) Psychische Gesundheit, Familie und Resilienz. 20. Tagung Psychosoziale Rehabilitation in der Pädiatrie. Bad Kreuznach
Steffens M, Bandey C (2017) Qualifizierter Entzug und ICF? Eine sozialmedizinisch/-psychiatrische Perspektive. Fortbildung. Alzey
Steffens M (2017) Herausforderungen an die Akademisierung der Pflege in der Psychiatrie. Erwartungen, Bedarf, Grenzen. Pflegefachtagung des BFLK Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland. Andernach
Steffens M (2017) Arbeitsbezogene psychische Belastungen und deren Folgen. 4. Bad Harzburger Rehatag. Bad Harzburg
Steffens M (2017) Traumatisierung – Hintergründe und Intervention. Weiterbildungswoche Heilpädagogisches Zentrum. Wülfingerode/Sollstedt

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