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Rektorat der Leo Tolstoi Universität zu Besuch in Mainz

Ausweitung der bilateralen Kooperation auf den Bereich Fremdsprachenerwerb erörtert

Die Delegation der Leo Tolstoi Universität Tula am Institut für angewandte Forschung und internationale Beziehungen

Prof. Dr. Thomas Hermsen, Prof. Dr. Zhanna Fomicheva, Prof. Ruth Remmel-Faßbender, Prof. Dr. Vladimir Panin, Iuliia Astakhova (v. li n. re)

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens der Verantwortlichen beider Hochschulen am Institut für angewandte Forschung und internationale Beziehungen standen die inhaltlichen Planungen für die bevorstehenden Studierendenpraktika. Vom 26.11. bis 03.12. wird eine Studierendengruppe der Tolstoi-Universität am Fachbereich Soziale Arbeit zu Besuch sein. Der Gegenbesuch von Mainzer Studierenden der Sozialen Arbeit wird im Juni 2018 stattfinden. Der von Prof.in Ruth Remmel-Faßbender initiierte und seit mehreren Jahren etablierte bilaterale Austausch dient dem Kennenlernen von Inhalten, aktuellen Herausforderungen und Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit im jeweiligen Partnerland. Dabei werden die Studierenden von Fachbereichsvertretern/-innen begleitet. In Mainz hat sich außerdem das Modell der studentischen Buddies bewährt. Diese begleiten ihre russischen Kommilitonen/-innen während ihres Aufenthaltes in Mainz auch während des kulturellen Rahmenprogramms. Im Folgejahr haben sie dann die Möglichkeit, beim Gegenbesuch in Tula dabei zu sein. Im Lauf der Jahre haben sich so vielfältige interkulturelle Beziehungen entwickelt.

Darüber hinaus zeigten sich Prof. Dr. Vladimir Panin, Rektor der Tolstoi-Universität, und die Leiterin des International Departments, Prof. Dr. Zhanna Fomicheva, besonders interessiert an dem neuen Studienangebot der KH Mainz, "Migration und Integration". Geprüft wird aktuell die Möglichkeit für KH-Studierende des Bereichs "Migration und Integration", ihren verpflichtenden Auslandsaufenthalt an der Tolstoi-Universität mit einem auf die individuellen und curricularen Bedürfnisse angepassten Intensivkurs Russisch zu beginnen. Dadurch würde das Mainzer Angebot der verpflichtenden zweiten Fremdsprache erweitert. Das Sprachenzentrum der Tolstoi-Universität gilt als eine der ersten Adressen Russlands für den Fremdsprachenerwerb - auch bei der Vermittlung von Russisch als Fremdsprache. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an ifb[at]kh-mz(dot)de