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Studierendengruppe der russischen Leo Tolstoi Universität in Mainz

Gemeinsam mit ihren deutschen Komilitonen/-innen der Sozialen Arbeit besuchten die Gäste aus Tula zahlreiche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Mainz und Umgebung.

Die Gäste aus Tula bei der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Martin Klose

Die Gruppe bei der Einführung in das Studium der Sozialen Arbeit an der KH Mainz

Anna Okorokova bei der Präsentation der Angebote Sozialer Arbeit in Russland.

Die 10 Studierenden waren vom 26. November bis zum 3. Dezember zu Gast an der KH Mainz (FB Soziale Arbeit) und wurden in dieser Woche fachlich von Prof.in Ruth Remmel-Faßbender und Prof. Dr. Wolfgang Feuerhelm betreut. Begleitet wurden die Studierenden von der Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit in Tula, Prof. Ekaterina Romashina, und Prof. Aleksandr Bogatov. Auf dem Programm stand dabei neben dem Austausch über die unterschiedlichen methodischen Ansätze der Sozialen Arbeit in Russland und Deutschland auch ein Workshop "Interkulturelle Kompetenz". Nicht zuletzt das Thema Migration und der Umgang mit geflüchteten Menschen in Deutschland wurden dabei eingehend und teilweise kontrovers diskutiert.

Da der seit vielen Jahren etablierte Studierendenaustausch immer auch einen Einblick in die Praxis der Sozialen Arbeit beider Länder vermitteln soll, standen Besuche mehrerer Einrichtungen in Mainz auf dem Programm: beim Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF), dem Jugenhilfezentrum Lionhof, dem Kinder- und Jugendzentrum Reduit sowie beim Jugendamt der Stadt Mainz mit einem Fokus auf der offenen Jugendhilfe. Es ist dem außerordentlichen Engagement der Vertreterinnen und Vertreter dieser Einrichtungen zu verdanken, dass wir unseren Gästen - über die theoretischen Grundlagen hinaus - einen Eindruck von den täglichen Herausforderungen und Problemen der Sozialen Arbeit vor Ort bieten können.

Abgerundet wurde das Programm von zahlreichen kulturellen Aktivitäten wie einer Stadtführung im vorweihnachtlichen Mainz, einem Bummel über den Weihnachtsmarkt oder Ausflügen nach Wiesbaden und Frankfurt. Wie schon in den Vorjahren hat sich Prof. Peter Orth wieder besonders viel Mühe gemacht, um den russischen Studierenden eine stimmungsvolle Einführung in Symbolik und Bräuche der Advents- und Weihnachtszeit in Deutschland zu geben.