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Weitgereister Besuch aus Kamerun an der KH Mainz

Am Freitag, den 11. Oktober 2019 fand ein Treffen zwischen dem Fachbereich Gesundheit und Pflege der Katholischen Hochschule Mainz sowie Prof. Nazaire Bitoto Abeng statt, der von der Université Catholique d’Afrique Centrale, aus der République du Cameroun angereist ist.

Der Kontakt wurde hergestellt durch Herrn Eberhard Hüser, dem früheren Personaldezernenten des Bistums Mainz.

von links: Katrin Schneider, Prof. Dr. Brigitte Anderl-Doliwa, Prof. Dr. Martin Klose, Prof. Nazaire Bitoto Abeng, Eberhard Hüser und Prof. Dr. Andrea Reißig. Bild: KH Mainz

Prof. Abeng, selbst Mitgründer der katholischen Universität in Yaoundé und Afrika-Referent bei missio-Aachen, war in seiner Funktion als Vertreter des Verwaltungsrats der Universität Yaoundé an der KH Mainz.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Rektor der KH Mainz, Prof. Klose, fand ein interessanter und intensiver gegenseitiger Austausch statt. Eine Präsentation über die KH Mainz und die verschiedenen Fachbereiche, sowie die Besonderheiten des dualen BA-Studiengangs im Fachbereich Gesundheit und Pflege waren der Auftakt für Überlegungen hinsichtlich einer Kooperation. Ziel hierbei wäre es, sowohl einen gegenseitigen Austausch von Lehrenden zu initiieren, als auch die Optionen verschiedener Praktikumsmöglichkeiten für Studierende anzubieten. Insbesondere der fachliche Austausch auf professoraler Ebene wäre für die Studierenden an der KH Mainz im Rahmen der Internationalisation@home ebenso gewinnbringend für den erst 2007 gegründeten Bereich der Gesundheitswissenschaften an der Université Catholique d’Afrique Centrale.

Die Möglichkeit der Kooperation wird von dem Dekanat des Fachbereichs Gesundheit und Pflege, Prof. Reißig und Prof. Anderl-Doliwa, sehr begrüßt und zeitnah mit kompetenter Unterstützung durch Katrin Schneider vom Institut für angewandte Forschung und internationale Beziehungen, geprüft und vorbereitet.

Hintergrundinformation: Kamerun ist ein Brückenland zwischen West- und Zentralafrika. Der kulturellen und natürlichen Vielfalt verdankt das Land den Namen „Afrika im Kleinen“. Die unterschiedlichen ethnischen Gruppen und Sprachen, die variierende Landschaft von Küsten, über Regenwald und Savanne zu Wüste und das erhaltene kulturelle Erbe machen Kamerun zu einem interessanten und lehrreichen Ziel im Rahmen von Hochschulkooperationen. Durch den bilingualen Status Kameruns werden Studiengänge an der katholischen Universität in Yaoundé sowohl auf Französisch als auch auf Englisch angeboten.