Schriftgröße A A A

Zu Gast bei Partnerhochschulen in Chile und Brasilien

KH Mainz erweitert internationales Netzwerk

 

Anfang September haben Professor Dr. Ulrich Papenkort, Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften und Katrin Schneider, verantwortlich für das Management der internationalen Beziehungen an der Katholischen Hochschule Mainz, zwei neue Partnerhochschulen in Lateinamerika besucht.

 

Partnerbesuch an der UAH, Chile (von links nach rechts): Prof. Dr. Ulrich Papenkort, KH Mainz, Sebastián Kaufmann – Vice President for Integration, UAH, Constanza Bauer – Assistant Director for International Cooperation, UAH, Alina Morales – Coordinator for Exchange Programs, UAH, Katrin Schneider, KH Mainz, Carolina Stefoni – Department of Sociology, UAH (Bild: KH Mainz).

Treffen mit Studierenden an der UAH, Chile (von links nach rechts): Prof. Dr. Ulrich Papenkort, KH Mainz, Alicia Link (BAMI), Lisa Lynch (BAMI), Katrin Schneider, KH Mainz (Bild: KH Mainz).

Partnerbesuch an der PUCRS, Brasilien (von links nach rechts): Dr. Cristiane Kilian – Administrative Coordinator of the Center for European and German Studies (CDEA), PUCRS, Katrin Schneider, KH Mainz, Dr. Maria Elisabete Mollmann – Specialist in New Business and Innovation, Prof. Dr. Ulrich Papenkort, KH Mainz, Vitor Schaurich – International Affairs Assistant, PUCRS (Bild: Thais Goncalves).

Erstes Ziel der Reise war die chilenische Hauptstadt Santiago, die in einem von den Anden umgebenen Tal liegt. „Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von über 5000 Kilometern bietet Chile eine höchst abwechslungsreiche Landschaft. Im Norden liegt die Atacama-Wüste, das trockenste Gebiet der Erde, während es im Süden Regenwälder, Seen und Gletscher zu entdecken gibt“, berichtet Katrin Schneider über das neue Partnerland der Katholischen Hochschule Mainz.

Am 3. September 2018 fand das Treffen mit Kolleginnen und Kollegen der Universidad Alberto Hurtado, einer Universität in Trägerschaft des Jesuitenordens, statt. Im Mittelpunkt des Treffens standen das gegenseitige Kennenlernen und der fachliche Austausch.  Darüber hinaus wurden  neue Kooperationsmöglichkeiten in Forschungsprojekten zwischen den beiden Hochschulen besprochen. „Ein Höhepunkt war auch das Wiedersehen mit zwei Studierenden des Studiengangs Sozialwissenschaften: Migration und Integration, die an der Universidad Alberto Hurtado ein Auslandssemester absolvieren und uns einige Einblicke in das Leben in Santiago gaben“, erzählt Professor Dr. Ulrich Papenkort.  Nach einem gemeinsamen Essen konnten bei dem abschließenden Besichtigungsrundgang noch einige interessante Eindrücken von der Partnerhochschule gesammelt werden.

Die Reise führte die Delegation der Katholischen Hochschule Mainz am nächsten Tag zur zweiten südamerikanischen Partnerhochschule, der Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul (PUCRS) in Porto Alegre, dem äußersten Süden Brasiliens.  Die Lagunenstadt ist eine der größten Städte Brasiliens und wurde unter anderem durch den Einfluss deutscher Einwanderer im 19. Jahrhundert geprägt. Sie liegt näher an den Nachbarländern Argentinien und Uruguay als an anderen großen brasilianischen Metropolen wie Sao Paulo oder Rio de Janeiro.  „Die neue Partneruniversität der Katholischen Hochschule Mainz erinnert mit ihrem großen Campus, der Studienvielfalt und dem modernen Sporteinrichtungen an nordamerikanische Universitäten. Das Erkunden des Campus mit den verschiedenen Fakultäten und Verwaltungseinheiten, der Bibliothek mit seltenen Büchern, der Mensen, Versammlungsräumen für Studierenden, dem Lehrklinikum und dem Sportkomplex könnte viele Stunden in Anspruch nehmen“, beschreibt Katrin Schneider.

Der Fokus des Treffens lag neben dem Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen der PUCRS vor allem auf der Überreichung des neu unterzeichneten Kooperationsvertrags. „Im Verlauf des Treffens wurde die intensive Verbindung zu Deutschland deutlich. Die PUCRS hat zusammen mit der Bundesuniversität Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) ein vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördertes Zentrum für Deutschland- und Europastudien in Porto Alegre gegründet, das einzige dieser Art in der südlichen Hemisphäre“, erläutert Papenkort. Dies biete den beiden Hochschulen zusätzliche Möglichkeiten der Kooperation.

Nach einem Fazit zu ihrer Lateinamerikareise gefragt, sind sich Professor Dr. Ulrich Papenkort und Katrin Schneider einig: die Reise war eine Bereicherung für alle Beteiligten und bietet eine gelungene Grundlage für eine vertiefende Zusammenarbeit zwischen den Partnerhochschulen. Die Beziehungen in Forschung und Austausch mit den beiden Partnerhochschulen in Lateinamerika seien ein großer Gewinn für die Internationalisierungsbestrebungen der KH Mainz.