Schriftgröße A A A

Erasmus+ Förderung für Praktika


Studierende und Graduierte können mit Erasmus+ Praktika in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland absolvieren.
Die Aufenthalte werden in allen Programmländern sowie Island, Lichtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei gefördert.

Vorteile eines Erasmus+ Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem 
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung 

Voraussetzungen für ein Erasmus+ Auslandspraktikum

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule mit gültiger Erasmus+ Universitätscharta (ECHE)
  • nicht förderbar sind Praktika in europäischen Institutionen bzw. Organisationen, nationalen diplomatischen Vertretungen sowie Organisationen, die EU-Programme verwalten
  • Praktikum sollte nach Möglichkeit Bestandteil des Curriculums sein

Fördersätze für Studierende

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern.

Auswahlkriterien

Das Auswahl- und Vergabeverfahren für Erasmus+ wird fair, transparent, kohärent und ordnungsgemäß dokumentiert. Die entsprechenden Unterlagen sind allen am Auswahlprozess beteiligten Personen zugänglich. Die Förderkriterien sind allen potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekannt zu machen. Diese Kriterien gelten auch für Zero-Grant-Geförderte.
Graduierte Bewerberinnen und Bewerber, die während der vorangegangenen Studienphase eine Erasmus+ Förderung erhielten, können nur noch für den restlichen förderfähigen Aufenthaltszeitraum eine Förderung erhalten. Beispiel: Während des BA-Studium wurde ein achtmonatiges Auslandsstudiensemester mit Erasmus+ Förderung absolviert. Die/der Graduierte kann noch für einen viermonatigen Praxisaufenthalt Fördermittel im Rahmen von Erasmus+ erhalten.

Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Kriterien erfüllen: vollständige und firstgerechte Einreichung der Bewerbungsunterlagen, Darlegung der Motivation, Beschreibung der Sinnhaftigkeit des Vorhabens, Sprachkenntnisse und interkulturelle Vorerfahrungen.

Hinweis Sonderförderung

Erasmus+ fördert die Chancengleichheit und Inklusion.

Sonderförderung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Behinderung
Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale
Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität al-leinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen. 

Beratung und Bewerbungsunterlagen

Informationen, Beratung und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen erhalten Sie beim EU-Servicepoint an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:

Postadresse:

EU-ServicePoint
c/o Abteilung
Internationales
Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz
Besucheradresse:

EU-ServicePoint
Forum universitatis 2
Raum 00-215 (EG)
55122 Mainz

Tel +49 6131 39-22667 oder -20045
Fax +49 6131 39-27018

Email eu-servicepoint[at]international.uni-mainz.de

Sprechstunden: Di 15 bis 17 h, Do 10 bis 12 h