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Neue Hochschullehrerin im Fachbereich Gesundheit und Pflege

Am 1. September 2015 habe ich meine neue Tätigkeit an der Katholischen Hochschule Mainz begonnen. Damit unterstütze und erweitere ich das Kollegium für den Studiengang Gesundheit und Pflege. Die damit verbundenen Aufgaben umfassen sowohl fachspezifisch physiotherapeutische als auch interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten, Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten sowie Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Hochschule. Thematische Schwerpunkte und mein besonderes Interesse liegen in der Neurologie und Pädiatrie, sowie Bewegungsstörungen, Bewegungs- und Ganganalyse, Sporttherapie und Trainingslehre sowie Management und Strategie.

Im Anschluss an das Sportwissenschaftliche Studium habe ich die Ausbildung zur Physiotherapeutin hier in Mainz absolviert. Nach praktischer, physiotherapeutischer Arbeit im stationären und ambulanten Setting, sowie Lehrtätigkeit an der Schule für Physiotherapie wechselte ich in ein Forschungslabor für Gang- und Bewegungsanalyse der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. Forschungsschwerpunkt war der Einsatz operativer und medikamentöser Therapie bei Bewegungsstörungen spastisch-behinderter Kinder.

Die Kombination von individuellen Analysen und Untersuchungen einzelner Patienten sowie die Planung und Durchführung wissenschaftlicher Studien ermöglichte eine praxisnahe, anwendungsbezogene Forschung. In diesem Rahmen habe ich im Fach Humanwissenschaften promoviert.

Durch den Wechsel in die medizinisch-wissenschaftliche Abteilung eines Pharma-Unternehmens erweiterten sich meine beruflichen Aufgaben auf die Bereiche internationale Studien- und Forschungsarbeit, Gesundheitspolitik, Strategie und Management.

Ganz bewusst habe ich mich an der Katholischen Hochschule - einer christlichen Institution - beworben. Neben der Bearbeitung aktueller Themen in Wissenschaft und Lehre ist mir besonders die Zusammenarbeit mit Studierenden und Kollegen/-innen wichtig, der gemeinsame Aufbau fachlich-wissenschaftlicher Kompetenzen, interdisziplinärer Austausch und gegenseitige Wertschätzung im Umgang miteinander.

Darauf freue ich mich.

Dr. Andrea Reißig

 

Bild: Reißig