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Deutschlandstipendien an der KH Mainz verliehen

Im Wintersemester 2015/16 durften sich Marie-Claire Edouard, Carina Koch, Magdalena Möller, Theresa Strangfeld (Fachbereich Soziale Arbeit), Sr. Nathalie Korf (Fachbereich Praktische Theologie) sowie Alina Bleidt, Maike Giefer, Sarah Lüken und Claudia Winter (Fachbereich Gesundheit und Pflege) über eine monatliche Förderung von 300 Euro für die Dauer von zwölf Monaten freuen. „Es ist erfreulich, dass wir in diesem Jahr mit neun Stipendien die Anzahl noch einmal erhöhen konnten. Dafür danken wir den Stipendiengebern sehr herzlich,“ sagte Prorektorin Prof.in Dr. Susanne Schewior-Popp in ihrer Ansprache.

Das Deutschlandstipendium basiert auf einem besonderen Fördermodell: Private Unterstützer und öffentliche Hand übernehmen jeweils die Hälfte eines Stipendiums. In diesem Jahr unterstützen die Lotto-Rheinland-Pfalz-Stiftung, die Marienhaus Stiftung, die Pax-Bank Stiftung, der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz, die Malteser Hilfsdienst gGmbH sowie das Kollegium der Katholischen Hochschule Mainz jeweils anteilig eine der ausgewählten Stipendiatinnen. Drei Stipendiatinnen werden durch den Caritasverband für die Diözese Mainz e.V. gefördert.

Insgesamt 41 Studierende der KH Mainz hatten sich für das Deutschlandstipendium beworben. Die Auswahl der Stipendiaten/-innen erfolgt durch ein hochschulinternes Gremium, welches sich aus Vertretern der Professoren/-innen und Studierenden zusammensetzt. Durch das Deutschlandstipendium werden begabte Studierende gefördert, die hervorragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben. Darüber hinaus werden außerschulisches oder außerfachliches Engagement, ehrenamtliche Tätigkeiten oder auch die persönliche oder familiäre Situation bei der Auswahl berücksichtigt.

Die Bindung des einzelnen Stipendiums an einen bestimmten Stipendiengeber fördert in besonderer Weise den Kontakt zwischen Studierenden und Förderern. „Diese Kontakte sowie den regelmäßigen Austausch möchten wir als Hochschule ausdrücklich unterstützen und anregen“, so Schewior-Popp. Die Feierstunde bot hierzu bereits die erste Gelegenheit. Weitere Möglichkeiten zum Austausch über Projekte und Erfahrungen werden sich im Laufe des Förderjahres anschließen.

Bei der Verleihung der Stipendien haben wir nachgefragt...:

Was bedeutet die Auszeichnung mit dem Deutschlandstipendium für Sie persönlich?

Für mich persönlich ist das Deutschlandstipendium eine Bestätigung dafür, genau den richtigen Studiengang gewählt zu haben, der zu mir passt. Da ich mich im Studiengang "Soziale Arbeit" wiederfinden kann, ist es mir möglich, viel Interesse für verschiedenste Themen und das Lernen aufzubringen, gute Leistungen zu erbringen und mich auch außerhalb zu engagieren. Hierfür mit dem Stipendium ausgezeichnet zu werden, gibt mir den Mut im weiteren Verlauf des Studiums genauso weiter zu machen und belohnt mich gleichzeitig für mein bisheriges Bestreben. (Theresa Strangfeld, Soziale Arbeit)

Worin wird die Förderung durch das Stipendium für Sie im Studienalltag besonders deutlich?

Ein Vorteil sehe ich zum Beispiel darin, mir fachliche Literatur für die Master-Thesis zuzulegen, ohne dabei den Gedanken im Hinterkopf zu haben, das Geld könnte dadurch zu knapp werden. Weiterhin fahre ich aus finanziellen Gründen mit dem Zug zur Hochschule. Da die Verbindungen teilweise sehr ungünstig sind, bin ich pro Tag zwischen vier und fünf Stunden alleine mit dem Zugfahren beschäftigt. Jetzt habe ich durch die finanzielle Entlastung auch mal die Möglichkeit mit dem Auto zu fahren, womit ich lediglich nur zwei Stunden am Tag unterwegs bin. Das Stipendium schafft mir somit auch noch zusätzlich mehr Zeit. (Alina Bleidt, Gesundheit und Pflege)

Das Deutschlandstipendium basiert auf einem speziellen Fördermodell. Was hat Sie motiviert, sich für dieses Stipendium zu bewerben?

Ich finde das Tandemkonzept (ein privater Förderer und ein staatlicher Zuschuss) eine runde Sache. Gerade in meinem speziellen Fall bin ich froh, dass der Caritasverband Mainz mein Förderer ist, da mir der Kontakt zur Praxis enorm wichtig ist. Am Tag der Stipendienvergabe konnte ich mit Herrn Kehr vom Caritasverband sprechen und es stellte sich nochmals heraus, dass ihm ein Austausch mit den Stipendiatinnen ebenso wichtig ist. (Magdalena Möller, Soziale Arbeit)

 

von Christina Mauer, Stabsstelle Rektorat / Bild: KH Mainz