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Neues Gesicht im Fachbereich Soziale Arbeit

… nun ja, so neu nun auch wieder nicht! „Neu“ heißt unverbraucht, kann aber auch „frisch“ bedeuten. Also, einerseits werde ich als Junior sicherlich nicht mehr durchgehen, hoffe aber, dass ich als „frisch“ in der Lehre wahrgenommen werde. Auch trifft das „Neu“ nur die Tatsache, dass ich seit dem Wintersemester 2015/16 die Stelle als Hochschullehrer an der Katholischen Hochschule Mainz, Fachbereich Soziale Arbeit, angenommen habe; gleichzeitig bin ich an der Hochschule in Koblenz, Fachbereich Sozialwissenschaften tätig. Wie das geht ist eigentlich ganz einfach: Man teilt eine ganze Stelle in zwei Halbe, setzt an beiden Hochschulen gleiche Schwerpunkte und freut sich über neue Herausforderungen!

Meine Denomination an der Katholischen Hochschule ist „Soziologie“ und „Forschung“. Soziologie studierte ich an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz mit dem Abschluss M.A. (= Magister Artium) und den beiden Nebenfächern Rechtswissenschaft (Schwerpunkt Strafrecht, Kriminologie und Strafvollzug) sowie Politik. Zur Forschung bin ich bereits frühzeitig im Studium über die Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft in Forschungseinrichtungen in und außerhalb der Universität gekommen. Nach dem Studium begleitete ich als Angestellter DFG-Projekte (Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und zahlreiche weitere Projekte mit unterschiedlichen Themenstellungen. Obwohl Forschungsaktivitäten mich bis heute begleiten, suchte ich zwischendurch die Praxis in sozialen Einrichtungen. In der Führungsposition, in Justiz nahen Diensten und Arbeits-, Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen, lernte ich nicht nur die Soziale Arbeit aus einer ganz anderen Perspektive kennen, sondern konnte auch Ansätze in der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis einbringen. Parallel zu diesen Tätigkeiten war ich als Lehrbeauftragter an den Universitäten Mainz und Koblenz sowie an den (Fach-) Hochschulen in Mainz und Koblenz tätig. Somit bringe ich langjährige, einschlägige Berufs- und Lehrerfahrungen mit. Das hält jung und „frisch“!

Gerhard Kuntze

 

Bild: Kuntze