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Kooperative Promotion an der KH Mainz

©shutterstock_Maksym Povozniuk

Als Promotionsbeauftragte der KH Mainz ist Dr. Elke Bruck seit 2017 Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema „Promovieren an der KH Mainz“. Wer kann promovieren, wie funktioniert eine kooperative Promotion und was macht Promovieren überhaupt attraktiv? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Elke Bruck im Interview mit der Newsletter-Redaktion.

Frau Bruck, an der KH Mainz besteht für qualifizierte Masterabsolventinnen und -absolventen seit kurzem die Möglichkeit einer sogenannten Kooperativen Promotion. Was hat es damit auf sich und worin besteht der Unterschied zu anderen Formen der Promotion?
Traditionell war die Promotion herausragenden Universitätsabsolventinnen und -absolventen vorbehalten. Erst mit der Einführung der einheitlichen Bachelor- und Masterabschlüsse im Zuge der sogenannten Bologna-Reformen in Europa hat sich dies verändert. Heute ist es für besonders qualifizierte Masterabsolventinnen und -absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen kein Problem mehr, eine Promotion anzuschließen, die von einem Professor oder einer Professorin an der eigenen Fachhochschule (FH) bzw. Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) mitbetreut wird.

Da allerdings die wenigsten Bundesländer den ehemaligen Fachhochschulen ein eigenes Promotionsrecht einräumen (unser Nachbarland Hessen ist da u. a. für das Fach Soziale Arbeit eine Ausnahme), erfolgt eine solche Promotion immer in Zusammenarbeit, also in Kooperation mit einer Universität – daher der Name kooperative Promotion. Konkret bedeutet dies, dass die formale Erstbetreuung von einem Professor oder einer Professorin an der Universität übernommen wird, an der dann auch das formale Promotionsverfahren einschließlich der mündlichen Abschlussprüfung durchgeführt wird. Seinen Zweitbetreuer, der in einer solchen Kooperation oftmals faktisch die Hauptbetreuung leistet, hat man an seiner FH bzw. HAW.  

Welche Bedeutung hat das Thema „Kooperative Promotion“ für die KH Mainz bzw. die Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Allgemeinen?
Eine sehr große! Die an der Katholischen Hochschule im Master unterrichteten Fächer, vor allem im Gesundheitsbereich, erleben gerade einen Schub in Sachen Akademisierung. Auch an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften gibt es folglich einen wachsenden Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften, die den wissenschaftlichen Anforderungen an eine akademische Ausbildung gerecht werden. Die KH hat die Notwendigkeit erkannt und  die Chance ergriffen, die darin liegt, langfristig eigenes wissenschaftliches Personal zu qualifizieren.

Gerade im Bereich der Gesundheitswissenschaften streben nicht nur der Bundesgesundheitsminister, sondern auch die Berufsverbände eine konsequente Akademisierung an. Schon heute aber kämpfen die Hochschulen in diesen Fächern - also Pflegewissenschaft, Hebammenwissenschaft, Logopädie, Physiotherapie - mit massiven Schwierigkeiten, geeignetes Lehrpersonal zu finden, das – konkret - über eine Promotion verfügt. Bereits ab 2020 wird in der Pflegewissenschaft die Ausbildung bundesweit auf sogenannte Primärqualifizierende Studiengänge umgestellt. Dadurch wird sich das Problem des professoralen Fachkräftemangels an den Hochschulen nochmals deutlich verschärfen.

Einschlägige Gremien wie der Wissenschaftsrat oder die Hochschulrektorenkonferenz empfehlen deshalb mit Nachdruck einen Ausbau kooperativer Promotionen. Denn bis wir flächendeckend das eigenständige Promotionsrecht an den HAWs in Deutschland haben werden, werden sicherlich noch etliche Jahre vergehen. Einige Bundesländer setzen aber schon heute richtungsweisende Zeichen: Mit der Etablierung des Promotionszentrums Soziale Arbeit in Hessen etwa wurde einem fachspezifischen Zusammenschluss von drei Hochschulen die Möglichkeit zur eigenständigen Durchführung von Promotionen verliehen. Dass hessische Wissenschaftsministerium hat diesen Weg aktiv gefördert. Und in Nordrhein-Westfalen debattiert gerade der Landtag die Verleihung des Promotionsrechts an das sogenannte Graduierteninstitut NRW, in dem sich die Fachhochschulen des Landes zur Betreuung ihrer Promovierenden zusammengeschlossen haben.

Nicht nur an den Fachhochschulen, auch an vielen Universitäten wird mittlerweile anerkannt, dass es durchaus sinnvoll ist, wissenschaftlichen Nachwuchs innerhalb der eigenen Disziplin auszubilden, anstatt das Personal ausschließlich aus den universitären Bezugswissenschaften zu rekrutieren. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Das eine muss das andere ja nicht ausschließen; aber der Mix kann einerseits zu einer Bereicherung eines Studiengangs beitragen und andererseits das akademische Selbstverständnis der Disziplin stärken!

Wie groß ist das Interesse an einer Promotion an der KH Mainz und was tut die KH konkret, um Interessenten und Promovierende zu unterstützen?
Prozentual betrachtet streben im Vergleich mit den Universitäten bundesweit nach wie vor wenige Absolventinnen und Absolventen an HAWs bzw. FHs einen Doktortitel an. Aber die Zahl wächst stetig, auch an der KH. Und genau deshalb hat unsere Hochschulleitung beschlossen, die Möglichkeiten einer akademischen Karriere aufzuzeigen und qualifizierte Absolventinnen und Absolventen auf dem Weg zu einer Promotion zu unterstützen. Damit setzen wir in den an der KH vertretenen Disziplinen, denen es an einem Pendant an den Universitäten in der Regel mangelt, auch ein Zeichen: zur Stärkung und Akademisierung der eigenen Fachdisziplinen.

Die KH hat hierfür eine Promotionsberatung eingerichtet, die in jeder Phase einer Promotion – also von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Abschluss – begleitend zur Verfügung steht. Ab 2020 bzw. 2021 schafft die KH außerdem zwei Promotionsstellen, die nicht an ein konkretes Forschungsprojekt gebunden sind, sondern ausschließlich dem Schreiben der eigenen Dissertation sowie dem Sammeln von ersten Erfahrungen in der Lehre dienen sollen.

Darüber hinaus bieten wir in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung des Bistums Mainz  eine Graduierten Summer School an, mit der wir den angehenden wissenschaftlichen Nachwuchs nicht nur fachlich-methodisch, sondern auch mit Blick auf spätere Berufsperspektiven gezielt fördern möchten. Das dreitägige Angebot ist kostenlos und erfordert lediglich eine formlose, schriftliche Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben. Übrigens eine gute Gelegenheit, über die eigene wissenschaftliche Perspektive nachzudenken, wenn Sie noch unentschlossen sind. Denn bewerben können sich nicht nur Promovierende, sondern auch Masterabsolventinnen und -absolventen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie promovieren sollen. Daneben können Sie als Promovierende jederzeit die Angebote des Instituts für Fort- und Weiterbildung (ifw) wahrnehmen. Wir unterstützen Sie mit einer anteiligen Übernahme der Seminarkosten.

Die Möglichkeiten, die sich heute promotionsbegleitend bieten durch Graduiertenkollegs oder wie an unserer Hochschule durch die Graduierten Summer School, die auch der Vernetzung untereinander dient, kann man nicht hoch genug schätzen. Erstens kann ich lernen, wie man sich in der „Akademia“ bewegt, wie man sich (auch international) präsentiert und neue Kontakte gezielt für sich nutzt, zweitens bekomme ich begleitend auch berufsqualifizierende Kompetenzen vermittelt. Und schließlich lerne ich dadurch Gleichgesinnte kennen, die sich alle mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen. Wenn ich dieses Netzwerk zum Austausch und auch zu einer Form der kollegialen Beratung für mich nutze, sind viele Probleme gleich nicht mehr so groß.

Angenommen ich habe mein Masterstudium mit einer guten oder sehr guten Abschlussnote beendet und trage mich nun mit dem Gedanken an eine Promotion. Was sollte ich bedenken und welche Voraussetzungen braucht es?
Zunächst einmal sollte ich mir die Frage nach der Motivation stellen und diese ehrlich beantworten. Gründe für einen solchen Schritt gibt es mehrere und diese können ganz unterschiedlich sein. Im Idealfall brennen Sie für die Wissenschaft, verfolgen auch über den Kontext Ihres Studiums hinaus aktuelle Forschungsfragen in Ihrer Disziplin und vertiefen sich gerne in solche Problemstellungen. Wenn Sie dann auch noch keine Scheu vor empirischen Methoden und dem Umgang mit statistischen Daten haben – wunderbar! Vielleicht können Sie sich zudem sehr gut vorstellen, im Studium erworbenes Wissen an andere weiterzugeben. Eine Hochschul-Professur bietet neben der Lehre auch Freiräume für eigene Forschungs- und Entwicklungsideen. Vielleicht motiviert Sie aber auch einfach der Gedanke, sich für Ihr Berufsleben Karriereoptionen zu sichern, sich also mittels eines Doktortitels für Führungsaufgaben in Unternehmen oder Einrichtungen zu qualifizieren.

Wie auch immer Sie diese Frage für sich beantworten: Letztlich fordert einem ein solches eigenständiges wissenschaftliches Vorhaben einen immensen Einsatz ab – im Übrigen auch privat. Wenn dann die Motivation und die dahinterliegende Strategie nicht passen oder nicht tragfähig sind, kann es im Verlauf zu Frustration oder auch Krisen kommen, die ein solches Projekt gefährden können. Ein Abbruch, nachdem man selbst (und im Übrigen auch die dazugehörigen Betreuer) vielleicht seit ein oder zwei Jahren Energie investiert hat, ist frustrierend. Die Zeit hätte man dann besser schon in eine berufliche Karriere investieren können. Beantworten Sie sich ehrlich die Frage, ob Sie das nötige Durchhaltevermögen und darüber hinaus ein belastbares soziales Umfeld besitzen, das Ihnen nachsieht, wenn Sie „mal wieder“ nicht an gemeinsamen Aktionen teilhaben, weil Sie auch am Wochenende an Ihrer „Diss“ arbeiten müssen.

Zu guter Letzt sollten Sie sich Gedanken über eine Finanzierung eines solchen mehrjährigen Projekts machen: Können Sie nebenbei arbeiten und welche Auswirkungen hat dies eventuell auf Ihren akademischen Zeitplan? Gibt es thematisch passende Promotionsstellen in Forschungsvorhaben? Gibt es Promotionsstellen, die ausschließlich der Promotion und der wissenschaftlichen Qualifikation dienen, wie bspw. ab 2020 an der KH? Werden Sie evtl. von zuhause unterstützt? Schließlich gibt es noch die Option, Förderstipendien zu beantragen, die entweder Ihren Lebensunterhalt decken oder Sie in Form von Sachbeihilfen bei Reisen zu Konferenzen oder bei Bücherkäufen unterstützen. Auch hier sollten Sie sich vorab eingehend informieren und möglichst realistisch planen, was Sie zum Leben brauchen. Zu guter letzt sollten Sie sich fragen, ob für Sie persönlich die Aussicht auf den Doktortitel und die damit verbundenen Perspektiven den finanziellen Verzicht im Vergleich zu ehemaligen Kommilitonen, die direkt nach dem Studium im Beruf durchstarten, aufwiegt.

Wenn die Entscheidung für eine Promotion gefallen ist, wie kann ich mir den Verlauf meiner Promotionszeit vorstellen?
Die Phase des eigentlichen Forschens und Schreibens unterscheidet sich „handwerklich“  von der Arbeit an Ihrer Masterthesis gar nicht so sehr. Sie konzipieren zunächst Ihr Studiendesign, recherchieren Literatur und geeignetes Material, führen Ihre Feldstudie durch, d.h. erheben Daten, werten diese aus und bereiten Sie anschließend analytisch in Ihrer Dissertation auf, mit der Sie Ihre wissenschaftlich eigenständige Leistung dokumentieren.
Allerdings ist der bürokratische Aufwand am Anfang und am Ende Ihrer Promotionszeit deutlich größer als bei einer Masterarbeit. Denn schließlich haben Sie es bei einer kooperativen Promotion mit zwei Betreuern, an der KH und an einer kooperierenden Universität, zu tun. Und die gilt es zunächst einmal zu finden und von Ihrem Forschungsthema und dem zu erwartenden wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn zu überzeugen.

Gemeinsam mit Ihrem Hauptbetreuer, in der Regel Ihrem KH-Betreuer, halten Sie in einem Arbeitsplan den (idealen) zeitlichen Ablauf Ihrer Promotion fest und ziehen evtl. auch schon Konferenzbesuche in Betracht, zunächst vielleicht, um von anderen Experten zu lernen, später dann, um in der wissenschaftlichen Community selbst als angehender Experte wahrgenommen zu werden. Um Ihre inhaltlichen Fortschritte zu überprüfen und Ihren Forschungsansatz bei Bedarf zu modifizieren und Schwierigkeiten frühzeitig aus dem Weg zu räumen, vereinbaren Sie von Anfang an regelmäßige Treffen mit Ihrem Betreuer oder ihrer Betreuerin.  

Parallel dazu müssen Sie an der gewählten Universität abklären, wie die genauen Konditionen in der zugrundeliegenden Promotionsordnung aussehen und ob sie ggf. noch Scheine nachmachen oder gar ein begleitendes Promotionsstudium absolvieren müssen, welche Art von Abschlussprüfung Ihnen am Ende bevorsteht, Rigorosum oder Disputatio. Dann müssen Sie sich vom Promotionsausschuss der Universität bestätigen lassen, dass Sie als Promovend angenommen werden.

Am Ende müssen Sie Ihre Arbeit dann bei eben diesem Promotionsausschuss einreichen, die förmliche Zulassung zur Promotion beantragen und die Begutachtung durch Erst- und Zweitgutachter abwarten, bevor es dann zur mündlichen Prüfung geht. Um ihren Doktortitel schließlich führen zu dürfen, müssen Sie Ihre Arbeit im Anschluss bei einem Verlag veröffentlichen oder an Ihrer Universitätsbibliothek digital einreichen; auch kumulative Promotionen sind teilweise möglich – dies regelt ebenfalls die für Sie maßgebliche Promotionsordnung.

Während der gesamten Zeit steht Ihnen an der KH neben Ihrem betreuenden Professor immer die Promotionsberatung zur Verfügung. Von Anfang an empfiehlt es sich, hier Rat und auch Unterstützung einzuholen, etwa wenn es um die Kommunikation mit der federführenden Universität und dem dortigen Promotionsausschuss geht. Nehmen Sie diesen Service nicht als zusätzlichen Zeitaufwand wahr, sondern als Chance, alle Probleme und Schwierigkeiten offen anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Außerdem erfahren Sie hier immer Neuigkeiten aus den einschlägigen Promotionsnetzwerken und zu den Angeboten der KH zur Graduiertenförderung.

Ein wenig provokativ könnte man sagen: Promovieren kostet viel Zeit und Mühe, die man auch anderweitig nutzen könnte, um sich beruflich, fachlich und persönlich weiterzuentwickeln – vielleicht sogar mit zunächst klarer ersichtlichen Effekten für Beruf und Karriere. Was macht das „Projekt“ Promotion aus Ihrer Sicht trotzdem zu einer attraktiven Option?
Gerade an einer HAW wie der unseren sind die Fächer jahrelang aus Bezugswissenschaften an den Universitäten gespeist worden. Hierin liegt eine besondere Chance: Wir reden immer davon, wissenschaftlichen Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu generieren – und können dies nun auch gezielt fördern. Hier wird auch in den kommenden Jahren eine Nachfrage nach professoralem Personal bestehen. Und selbst wer nicht in die Wissenschaft strebt, öffnet durch eine Promotion erst einmal seinen Blickwinkel und damit unter Umständen auch neue berufliche Horizonte und Entwicklungsmöglichkeiten. Denn überdurchschnittlich qualifizierte Absolventinnen und Absolventen werden nicht nur an den Hochschulen bzw. in der akademischen Ausbildung benötigt. Fachkräfte, die sich für Führungsfunktionen qualifiziert haben, werden in nahezu allen sozialen Bereichen gesucht, zum Teil händeringend. Darin liegt für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs eine ganz große Chance.

Sie haben selbst im Fach Politikwissenschaft promoviert.  Wenn Sie auf Ihre Promotionszeit zurückschauen, was waren für Sie persönlich die größten Herausforderungen bzw. was war die größte Herausforderung?
Ich hatte während der Promotion eine volle Stelle in einem Forschungsinstitut an der Münchner Ludwig Maximilians-Universität. Es gab natürlich inhaltliche Schnittmengen, aber letztlich war die Dissertation mein Privatvergnügen. Da musste das meiste abends und am Wochenende passieren. Das bedeutete aber automatisch, dass für mich die eigentliche Arbeit anfing, wenn Freunde und Familie ins Wochenende gestartet sind. Das Gefühl, nie wirklich mit der Arbeit fertig zu sein, und das dauerhaft schlechte Gewissen, wenn ich mir doch mal frei genommen habe, fand ich zumindest phasenweise belastend.
Und natürlich habe ich mich „im stillen Kämmerlein“ manchmal auch ganz schön allein gelassen gefühlt mit meiner Forschungsfrage. Ein effektives Zeitmanagement und eine konsequente Arbeitsplanung über einen so langen, am Angang nicht abzusehenden Zeitraum erfordern fortlaufende Selbstmotivation und -disziplinierung.

Welche Erfahrungen aus dieser Zeit waren rückblickend  für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung besonders prägend und hilfreich?
Ich könnte jetzt Erwartbares antworten, wie bspw.: Sachverhalte zu analysieren und Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen; ein Ziel konsequent zu verfolgen; mich selbst effizient zu organisieren etc. Und natürlich sind dies alles auch zutreffende Antworten.
Aber tatsächlich waren besonders prägend für mich zahlreiche Interviews mit internationalen Zeitzeugen und Politikern, die ich im Lauf meines Promotionsvorhabens führen musste, das thematisch an ein größeres Forschungsprojekt zum außenpolitischen Prozess der deutschen Einheit 1989/90 angebunden war. Diese Politprofis haben mir am Anfang gehörigen Respekt abgenötigt. Ich habe dabei allerdings schnell gelernt, meine Scheu zu überwinden und souverän mit Situationen umzugehen, in denen ich mit unbekannten Gesprächspartnern zu tun hatte, von denen ich etwas wollte (Informationen in diesem Fall). Bis heute profitiere ich hiervon beruflich und natürlich auch privat.

Weitere Informationen zum Thema Kooperative Promotion finden Sie auf der Website der KH Mainz ⇒ Kooperative Promotion

Kontakt:

Dr. phil. Elke Bruck
Forschungmanagement, Promotionsbeauftragte
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