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Interkulturelle Kompetenz und Handlungsspielräume erweitern

Mit den psychosozialen Folgen der Flucht beschäftigt sich die Fortbildung „Psychosoziale Beratung mit Flüchtlingen – Migrationsrisiken und Trauma“ (08. – 09. Juni 2017). Die Teilnehmenden setzen sich u.a. mit den Phasen des Migrationsprozesses, traumatisierenden Erfahrungen sowie dem Umgang mit Schmerz und Erkrankung in anderen Kulturen auseinander. Theoretische Inputs, Übungen und Fallbesprechungen vermitteln ein Verständnis für psychische Prozesse und daraus resultierende Beziehungsdynamiken, um damit eigene Handlungsspielräume zu erweitern und geeignete Interventionstechniken zu ermöglichen.

Im Seminar „Gewaltfreie Kommunikation im interkulturellen Kontext“ (25. – 27. September 2017) steht der Umgang mit Konfliktsituationen, die von unterschiedlichen Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und Traditionen geprägt sind, im Mittelpunkt. Mit der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg lernen die Teilnehmenden ein Kommunikationskonzept kennen, das dabei unterstützt, eigene Werte zu vertreten, ohne andere zu verurteilen und insbesondere in Konfliktsituationen eine wertschätzende Haltung zu bewahren. In einem geschützten Rahmen besteht die Möglichkeit, an eigenen Beispielen und Erfahrungen zu üben und zu lernen.

„Vielfalt bewegt“ (05. - 07. April 2017)
lautet der Titel der dritten Veranstaltung im neuen Themenschwerpunkt „Migration/Integration“. In dieser Fortbildung geht es um die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz im Umgang mit Unterschieden. Neben dem Wahrnehmen und dem Verstehen von kulturellen und persönlichen Unterschieden trainieren die Teilnehmenden mit Hilfe von herausfordernden Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag den konstruktiven Umgang mit interkulturellen Spannungssituationen und das sichere Vertreten des eigenen Standpunktes.

Die ausführlichen Ausschreibungen mit weiteren Informationen sind auf der Homepage der Hochschule erhältlich. Über die Website ist zudem eine Online-Anmeldung möglich.

Prof.in Hanne Kohl (l.), Leiterin des ifw, und Petra Wünker, Referentin für Fort- und Weiterbildung, stehen Ihnen bei Fragen zum Fortbildungsprogramm gerne zur Verfügung.


von Petra Wünker| Bild: KH Mainz