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Hygienekonzept der Katholischen Hochschule Mainz (aktualisiert, 25.01.2021)

Vorbemerkung
Für die Katholische Hochschule Mainz steht die Gesundheit und der Schutz der Studierenden, Teilnehmer*innen, Lehrenden und Beschäftigten im Vordergrund. Gleichzeitig möchten wir als Hochschule unserem Bildungsauftrag gerecht werden. Das vorliegende Hygienekonzept trägt mit der Absicherung eines hygienischen Umfeldes zur Erhaltung der Gesundheit der Hochschulangehörigen und o.g. Personengruppen bei und soll den Hochschul-und Seminarbetrieb während der Covid-19-Pandemie ermöglichen. Dieser Balanceakt unterliegt einer ständigen Überprüfung und Anpassung wichtiger und erforderlicher Schutzmaßnahmen. Nachfolgend werden diese weitergehenden Maßnahmen in Form eines Hygienekonzepts im Sinne der §§ 36, 33 Nr. 3 Infektionsschutzgesetz dargestellt. Im Hygienekonzept finden die Eckpunkte der Verordnung zum Schutz vor Neu-infizierungen mit dem Corona Virus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 25. Januar 2021 gültigen Fassung, die Erste Landesverordnung zur Änderung der Fünfzehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 22.01.2021 des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, die einheitlichen Arbeitsschutzstandards COVID 19 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, sowie die aktuelle Dienstanweisung der Katholischen Hochschule Mainz. Weiterhin orientieren sich die Maßnahmen an dem Corona Warn- und Aktionsplan der Landesregierung Rheinland-Pfalz (https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/), sowie den Regelungen der Stadt Mainz im Sinne des §14 der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Anwendungsbereich
Alle Beschäftigten der Katholischen Hochschule Mainz, alle Lehrenden, Studierenden, Teilnehmer*innen sowie alle Dienstleistenden sind gehalten, die dargestellten Maßnahmen dieses Hygienekonzepts zu beachten. Darüber hinaus sind durch den aufgeführten Personenkreis auch die aktuellen Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten und umzusetzen.

Grundsätzliches Vorgehen
Für die Bachelor-und Master-Studiengänge werden Formen der Fern-/Onlinelehre genutzt. Soweit es der Lehrinhalt erfordert und epidemiologisch verantwortbar ist, können Präsenzveranstaltungen, wie Lehrveranstaltungen, Kolloquien, semesterbegleitende Prüfungen (mündlich und schriftlich) und Klausuren unter Wahrung der Abstands-und Hygienebedingungen durchgeführt werden. Hierfür sind besondere Schutzmaßnahmen, die nachfolgend beschrieben wer-den, erforderlich.
Gemäß der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung gilt für den Seminarbetrieb des Instituts für Fort- und Weiterbildung (ifw), dass aktuell keine Seminare in Präsenz stattfinden. Sofern möglich werden die angebotenen Fortbildungen in Online-Formate transformiert. Das ifw informiert die angemeldeten Teilnehmenden zeitnah darüber, in welcher Form das gebuchte Seminar stattfindet oder ob es ggf. abgesagt bzw. verschoben wird. Das Hygienekonzept gilt für den Campus der Katholische Hochschule Mainz (Saarstraße 1 und 3; Binger Str. 14 – 16) und wird ständig fortgeschrieben.

1. Wichtige allgemeine Schutzmaßnahmen in der Hochschule
Der Hauptübertragungsweg des Corona-Virus geschieht über Tröpfchen und Aerosole, die z.B. beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen entstehen und ausgestoßen werden. Darüber hinaus ist auch eine Übertragung des Erregers über Hände, die mit Mund-oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt kommen, möglich. Deshalb sollten insbesondere folgende Maßnahmen zur Vermeidung einer Infektion beachtet werden: Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
•Bei Krankheitssymptomen wie z. B. Fieber, trockener Husten, Müdigkeit, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs/Geschmackssinns bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch den Hausarzt.
• Betreten Sie den Campus der Hochschule nur, wenn Sie in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu SARS-CoV-2-Infizierten hatten.
Davon ausgenommen sind Personen, die professionellen Umgang mit SARS-CoV-2-Infizierten haben (z.B. Pflegekräfte, Therapeut*innen, Hebammen). Vorausgesetzt wird, dass
1. Corona-bezogene Arbeitsschutzstandards und das Hygienekonzepte des Arbeitgebers eingehalten werden, sowie
2. aktuell keine Krankheitssymptome vorliegen, die auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV2 hindeuten (z. B. Fieber, trockener Husten, Müdig-keit, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs/Geschmackssinns). Die Vorlage eines aktuellen Corona-Tests ist nicht erforderlich.
• Als weitere Zutrittsbeschränkung gilt, dass Sie sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem ausländischen Risikogebiet aufhielten. In Ausnahmefällen kann von der Hausverwaltung der Zutritt bei Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses, das nicht älter als 72 Stunden ist, gewährt wer-den. Die Einhaltung aus der aktuell gültigen Landesverordnung ist dabei zu gewährleisten.
• Abstandsgebot: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten. Ist der Mindestabstand nicht einzuhalten, sind geeignete Schutzmaßnahmen wie z. B. das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung erforderlich. Bitte bevorzugen Sie hierfür eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2.
• Gründliche Händehygiene: zum Beispiel nach dem Niesen, Husten oder Naseputzen, vor und nach dem Essen, nach dem Toilettengang, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. der Nutzung von öffentlich zugänglichen Gegenständen wie z. B. Türklinken, Fahrstuhlknöpfen etc.
• Händewaschen: mit hautschonender Seife ca. 20 –30 Sekunden
• Hände desinfizieren: eine ausreichende Menge an Desinfektionsmittel aus den aufgestellten Desinfektionsmittelflaschen entnehmen und in die trockenen Hände geben. Bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassieren und darauf achten, dass die Hände vollständig benetzt sind. Nach Gebrauch das Desinfektionsmittel unbedingt wieder verschließen, da die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels andernfalls nachlässt.
• Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand halten, am besten wegdrehen.
• Mund-Nasen-Bedeckung: Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung ist auf dem Campus und innerhalb der Gebäude der Hochschule verpflichtend und kann am Sitzplatz abgelegt werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung als Barriere erfüllt den Zweck, da damit Tröpfchen abgefangen werden können, die z. B. beim Husten, Niesen und Sprechen ausgestoßen werden. Das Risiko, eine andere Person anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).Sollte die Stadt Mainz zum Risikogebiet erklärt werden (Alarmstufe ROT), ist das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung auch in den Lehrveranstaltungen Pflicht. Diese Maßnahme ist für die Beschäftigten aufgrund der vorliegenden Arbeitsschutzmaßnahmen nicht verpflichtend.Bei den Warnstufen weiß, gelb und orange gilt die im ersten Absatz ge-nannte Regelung.
• Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d. h. nicht an den Mund, an die Augen und an die Nase fassen.
• Um eine mögliche Infektion über Oberflächen zu verringern, nur die eigenen mitgebrachten Arbeitsmittel (Stifte, Blöcke etc.) verwenden.
• Eine Ansprache Auge-in-Auge mit geringem Abstand vermeiden (keine Gespräche, bei denen sich Köpfe in unmittelbarer Nähe befinden: nicht über die Schulter schauen, nicht über Unterlagen beugen, etc.).
• Die Beschilderungen und die Wegeführung auf dem gesamten Hochschulcampus und der Kantine sind zu beachten und zu befolgen.
• Fahrstühle dürfen nur von zwei Personen genutzt werden und es muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
• Räumlichkeiten und Flure sollen regelmäßig gelüftet werden, um das Infek-tionsrisiko durch Aerosole und Tröpfchen zu mindern. Weitere Hinweise unter Punkt 3.2.
•  Außerhalb der Lehrräume sind die Abstandsregeln ebenfalls zu beachten. Gruppenbildungen sind sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Hochschulcampus zu vermeiden.
• Die Lehrenden und Dozierenden sind aufgefordert, alle Studierenden und Teilnehmenden zur Wahrung der Abstands-und Hygieneregeln anzuhalten.
•  Last but not least: Wir verzichten in der Hochschule auf das Händeschütteln und schenken stattdessen unserem Gegenüber ein Lächeln. Zu beachten ist unbedingt, dass trotz Mund-Nasen-Bedeckung die gängi-gen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, weiterhin einzuhalten sind.

2. Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Das Robert Koch-Institut empfiehlt ein generelles Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum als weitere Möglichkeit, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung zu reduzieren. Dieser Empfehlung folgt die Katholische Hochschule Mainz in Situationen, in denen die räumliche Distanzierung (Abstand kleiner als 1,50 Meter) nicht eingehalten werden kann.
• Nach dem Motto “Ich schütze dich –du schützt mich” trägt jeder Studierende, Seminarteilnehmende, Lehrende oder Dozierende beim Betreten und Verlassen des Campus eine Mund-Nasen-Bedeckung.
• Nach raschem Aufsuchen des Lehrraums werden die Hände gewaschen bzw. desinfiziert und ein Sitzplatz eingenommen. Desinfektionsmittel stehen in bzw. vor den Lehrräumen sowie im Eingangsbereich der Hochschule bereit.
• Regelung für die Gefahrenstufe weiß, gelb und orange: Erst nach dem Einnehmen des Sitzplatzes darf die Mund-Nasen-Bedeckung im Lehrraum abgenommen und hygienisch in der eigenen Tasche oder einem separaten Beutel gelagert werden. Sollten Studierende oder Seminarteilnehmer auch während der Veranstaltungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen wollen, ist dies zulässig.
• Bei der Gefahrenstufe rot ist auch in den Lehrveranstaltungen, insoweit sie in Präsenz stattfinden, von allen an ihren Plätzen die Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Damit folgt die Katholische Hochschule einem Beschluss der Stadt Mainz, der für den Unterricht in Einrichtungen der „öffentlichen Erwachsenenbildung, beruflichen Bildung oder Weiterbildung und in privaten Bildungseinrichtungen“ getroffen wurde.
• Die Hochschule empfiehlt hierfür das Tragen einer medizinischen Ge-sichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP
• Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ist solange erforderlich, bis die Studierenden, Seminarteilnehmenden, Lehrenden oder Dozierenden den Hochschulcampus wieder verlassen haben.
• Auch auf den Fluren, im Foyer, auf dem Weg zur Kantine sowie in den Toi-lettenräumen besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
• Fahrstühle dürfen nur mit Mund-Nasen-Bedeckung genutzt werden.
• Die Maskenpflicht gilt nicht für Personen, denen dies wegen einer Behin-derung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumut-bar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

3.Verhalten in den Räumlichkeiten

3.1 Abstandsgebot
Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion oder Aerosole ist innerhalb der Hochschule grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Dies bedeutet auch, dass in den Räumlichkeiten Tische und Stühle mind. 1,50 Meter auseinandergestellt werden müssen und dadurch deutlich weniger Studierende bzw. Seminarteilnehmende im Raum zugelassen sind. Die maximal zugelassene Gruppengröße richtet sich somit nach der Raumgröße. Bestuhlungen sind grundsätzlich parlamentarisch und großzügig anzuordnen. Während der Lehr-und Seminarveranstaltungen gilt ebenfalls das Abstandsgebot, das u. a durch die weite Bestuhlung gewahrt wird. Partner-und Gruppenarbeiten sind auf ein Minimum zu reduzieren. Sind Gruppenarbeiten nicht vermeidbar oder kann das Abstandsgebot bei diesen nicht eingehalten werden, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Lehrraum erforderlich. Die Studierenden und Seminarteilnehmenden werden aufgefordert, ihre eigene Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Sollte dies ausnahmsweise einmal nicht möglich sein, stellt die Katholische Hochschule Mainz eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Verfügung. Für die Lehrenden und Dozierenden gilt die Prämisse, die Lehrveranstaltung auf vorgesehen Platz durchzuführen, da hier der Mindestabstand gewährleistet ist. Bewegt sich die Lehrperson im Raum, ist sie verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es ist darauf zu achten, dass Studierende und Seminarteilnehmende zeitversetzt über die Gänge zu den Veranstaltungs-bzw. Prüfungsräumen und die Kantine gelangen. Die Pausen finden daher möglichst zeitversetzt statt. Den Studierenden bzw. Seminarteilnehmenden wird im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltung die Räumlichkeit mitgeteilt, die Kontakte werden minimiert und das Einbahnstraßensystem kommt hierbei zur Anwendung. Insbesondere in den Fluren und im Treppenhaus ist den Beschilderungen und den Anweisungen z. B. der Lehrenden und Dozierenden Folge zu leisten. Bei Bedarf werden mit Hilfe von Klebebändern auf dem Boden Wegeführungen und Aufenthaltsbereiche definiert.

Bei geöffneter Cafeteria beschränkt sich der Aufenthalt auf den Verzehr von Speisen in den Pausenzeiten. Die entsprechenden Hygieneregeln und Beschilderungen des Betreibers müssen beachtet und umgesetzt werden. Auch auf dem Weg zur Cafeteria müssen Studierende und Seminarteilnehmende eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es wird empfohlen, den Aufenthalt in der Kantine möglichst kurz zu halten und Kontakte zu reduzieren. Nach der Nutzung der Cafeteria bzw. vor dem erneuten Betreten des Seminarraums müssen die Hände erneut desinfiziert werden.

3.2 Lüftung
Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften der Räumlichkei-ten, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 20 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, auch während des Unterrichts. Darüber hinaus wird empfohlen, die Räumlichkeiten während der Pausen im Seminar-und Lehrveranstaltungsbetrieb für die Dauer von fünfzehn Minuten zu lüften. Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, sofern nicht eine Raumluftanlage mit Zu-und Abluft den Luftaustausch sicherstellt. Die Nutzung von Ventilatoren und mobilen Klimageräten mit Umluftbetrieb ist untersagt, sobald sich mehr als eine Person im Raum befindet.

3.3 Reinigung
Nach aktuellem Kenntnisstand nimmt die Infektiosität von Corona Viren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit und UV-Einwirkung ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor. In der Hochschule werden gemäß Hygieneplan nach Nutzung folgende Areale regelmäßig gereinigt:
• Türklinken und Griffe
• Tische und Stühle (hier Stuhlkanten/Armlehnen)
•  Sanitäranlagen (täglich)
Eine Anpassung erfolgt entsprechend der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

3.4 Verhalten und Hygiene im Sanitärbereich.
Die Sanitäranlagen dürfen nur einzeln genutzt werden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. In den Sanitäranlagen besteht außerdem die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In allen Toilettenräumen stehen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereit. Die Anleitung zum „richtigen Händewaschen“ geht aus den im Gebäude aushängenden Verhaltensregeln hervor.

4. Planung und Durchführung von schriftlichen Prüfungen
Bei der Prüfungsplanung sind die reduzierten Raumkapazitäten zu berücksichtigen. Während der Prüfungen findet eine regelmäßige Durchlüftung (mindestens 20 Minuten) statt. Pausen zur gründlichen und ausreichenden Belüftung der Räume werden möglichst eingeplant. Im Lehrraum steht Des-infektionsmittel zur Verfügung. Beim Betreten der Räume zu Prüfungszwecken ist eine Mund-Nasen-Bedeckung von den Prüflingen und Prüfer*innen sowie Prüfungsaufsichten zu tragen.
Die einwandfreie Identifikation des jeweiligen Prüflings muss hierbei gewährleistet werden. Sobald die Person einen Sitzplatz eingenommen hat, darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden. Diese Regelung gilt bei Gefahrenstufe weiß, gelb oder orange. Bei Gefahrenstufe rot besteht auch während der Prüfung Maskenpflicht.
Bitte betreten Sie die Hochschule nicht, wenn bei Ihnen Krankheitssymptome (insbesondere Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen, plötzlicher Verlust des Geruchs-und / oder Geschmackssinns, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Symptome, Bindehautentzündung) vorliegen. Offensichtlich kranke Prüflinge sind von der Prüfung auszuschließen. Die Gründe sind von der Prüfungsaufsicht zu protokollieren.
Die Aushändigung der Prüfungsarbeiten erfolgt durch die Prüfungsaufsicht. Diese hat sich vor Verteilen der Unterlagen die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Die Anwesenheit der Prüflinge und die Aushändigung der Prüfungsarbeit wird auf den Studierenden-und Teilnahmelisten durch Unterschrift der Prüfungsaufsicht bestätigt, die die Personenkontrolle anhand des Studierendenausweises vorgenommen hat. Darüber hinaus protokolliert die Prüfungsaufsicht die Sitzordnung der Prüflinge zwecks Nachverfolgung mög-icher Infektionsketten. Nach der Prüfung verlassen die Prüflinge mit Mund-Nasen-Bedeckung den Prüfungsraum und entfernen sich unverzüglich vom Campus. Den Prüflingen ist das Hygienekonzept der Katholische Hochschule Mainz in der jeweils aktuellen Fassung vorab zugänglich zu machen.

5. Planung und Durchführung von Kolloquien und sonstigen mündlichen Prüfungen
Bei der Durchführung von Kolloquien ist auf eine möglichst geringe Anzahl an Teilnehmer*innen zu achten, d. h. der Prüfling und zwei Prüfer*innen bzw. Protokollant*innen sind bei Kolloquien und sonstigen mündlichen Prüfungen zulässig. Bei der Planung der Kolloquien und sonstigen mündlichen Prüfun-gen ist auf einen ausreichend großen Raum zu achten und die Sitzplätze sind zu entzerren. Um eine mögliche Übertragung weiter zu verringern, sollten die Prüflinge ihre eigenen Arbeitsmittel, die z. B. für einen Vortrag benötigt werden (Laptop, USB-Stick etc.), mitbringen. Es gelten die unter Punkt 4 dieses Hygienekonzeptes genannten prüfungsspezifischen Regelungen, sowie die allgemeinen Corona-Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln zur Durchführung schriftlicher Prüfungen.

6. Infektionsschutz in den Pausen
Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Mindestabstand eingehalten wird. Möglichst versetzte Pausenzeiten sind zwischen den Lehrenden und Dozierenden abzusprechen, um zu vermeiden, dass zu viele Studierende und Teilnehmende gleichzeitig die Sanitärräume aufsuchen. In Pausenräumen ist für die Nahrungsaufnahme ein ausreichender Abstand sicherzustellen, z. B. dadurch, dass Tische und Stühle nicht zu dicht beieinanderstehen und dass eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, sofern der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann. Diese Regelung ist während der Gefahrenstufe weiß, gelb oder orange gültig. Bei Gefahrenstufe rot besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Platz. Die Mund-Nase-Bedeckung darf zur Nahrungsaufnahme abgesetzt werden.

7. Bibliothek
Die Bibliothek ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Die Öffnung bezieht sich ausschließlich auf die Ausleihe und die Rückgabe von Literatur. Aus den bekannten Gründen ist kein weiterer Aufenthalt in der Bibliothek und im Gebäude möglich. Regeländerungen anhand der Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz werden angepasst und auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht.

7.1 Ausleihe
• Bitte erstellen Sie eine Medienliste mit Titel und Signatur (bis max. 10 Titel), die Sie ausleihen wollen und senden Sie sie einen Tag vorher bis 14 Uhr an bibliothek@kh-mz.de. Wir suchen für Sie die Titel aus dem Bestand und hinterlegen die Medien an der Ausleihtheke. Sie erhalten wie gewohnt eine E-Mail, sobald die Medien für Sie bereitstehen.
• Die Medien können verlängert werden, sofern sie nicht vorbestellt sind.
• Vorbestellte Medien müssen rechtzeitig abgegeben werden, ansonsten fallen weiterhin Säumnisgebühren an. Hier die Bitte um Fairness gegenüber den Vorbestellern.
• Richten Sie alle Anfragen bitte nur per E-Mail an bibliothek@kh-mz.de oder telefonisch über 06131-28944-190 an uns.

7.2 Rückgabe

Medien, die zurückgegeben werden, können bereits an der Pforte auf einen Bücherwagen gelegt werden. Sie brauchen dazu nicht in die Bibliothek zu kommen.


7.3 Vormerkungen

Vormerkungen sind wie gewohnt über den WebOPAC möglich.

8. Büroarbeitsplätze/Hochschulbetrieb
Falls die Möglichkeit der mobilen Arbeit genutzt wird, wird die Erreichbarkeit der Beschäftigten über eine interne Regelung sichergestellt. In den Büroräumen halten die Beschäftigten den Mindestabstand zu anderen Personen ein. Wo dies auch durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich ist, müssen alternative Schutzmaßnahmen durch transparente Abtrennungen ergriffen werden. Mehrfachbelegungen von Räumen sind nur durch abtrennbare Schutzwände erlaubt. Immer dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, z. B. beim Betreten /Verlassen des Gebäudes mit mehreren Personen gleichzeitig, auf dem Weg zur Cafeteria oder in engen Fluren, im Fahrstuhl o. ä. ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.
Die Nachverfolgung der An-und Abwesenheiten der Beschäftigten der Hochschule ist über die zugrundeliegende Dienstvereinbarung und die hausinterne Systemsoftware gewährleistet. Dienstleistende bzw. externe Besucher*innen der Hochschule sind neben der Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln ebenfalls aufgefordert, ihre Kontaktdaten und den Zeitpunkt des Besuchs den Hausmeistern der Hochschule oder der verantwortlichen Veranstaltungsleitung zum Zwecke einer Nachverfolgung von Infektionsketten zu hinterlegen. Sofern Dienstreisen durchgeführt werden, können diese nur nach Rücksprache und vorheriger Genehmigung durch die Hochschulleitung erfolgen. Ist die Durchführung einer Dienstreise genehmigt, soll die Dienstreise möglichst mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln soll nach Möglichkeit verzichtet werden.

9. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf
Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher. Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und jüngeren Patient*innen auftreten. Bei nachfolgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:
• ältere Personen
• Raucher*innen
• stark adipöse Menschen
• Personen mit Vorerkrankungen wie z. B.:
 • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
 • chronischen Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
 • chronischen Leber-und Nierenerkrankungen
 • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
 • Krebserkrankungen
 • einem geschwächten Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, z. B. Cortison).

Der Schutz aller Hochschulangehörigen genießt höchste Priorität. Vor diesem Hintergrund werden auf Basis der bisher zur Verfügung stehenden Informationen folgende Maßgaben erlassen:
1. Die Hochschule ermöglicht den Beschäftigten in besonderen Krisensituationen das mobile Arbeiten um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
2. Insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen benötigen im Fall der Präsenz einen besonderen Schutz. Die Hochschule hält zum Schutz der Beschäftigten mobile Schutzwände bereit und stellt medizinische Gesichts- und FFP-2-Masken zur Verfügung.
3. Für Schwangere werden ggf. Maßnahmen einer gesonderten Gefährdungsbeurteilung getroffen.
4. Das Vorliegen einer Schwerbehinderung kann, muss jedoch nicht zwingend risikohaft sein. Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet dann keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht im Präsenzbetrieb an der Hochschule lehren können. Soweit eine Schwerbehinderung auf andere Gründe als die oben genannten Grunderkrankungen zurückgeht, ist grundsätzlich von einer Diensttauglichkeit auszugehen. Im Einzelfall abweichende Entscheidungen sind auf Antrag durch die personalführende Stelle zu treffen, beispielsweise auf Basis eines ärztlichen Attestes. Diese Regelung gilt somit für alle Beschäftigten mit und ohne Behinderung.
5. Für Personen, die unter einer oder mehreren der genannten Vorerkrankungen leiden, ist die Teilnahme an Lehr-oder Prüfungsveranstaltungen nicht verpflichtend, sofern ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Zur Ausstellung des ärztlichen Attests ist eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung vorzunehmen, die den Kriterien des Robert-Koch-Instituts entspricht. Personen mit Bedarf an besonderem Schutz müssen ihre Arbeitsgestaltung im Präsenzbetrieb mit ihrer Führungskraft im Vorfeld zwingend abstimmen. Die Beschäftigten und ihre Führungskräfte können sich individuell oder gemeinsam vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung, einer individuellen Disposition oder wegen Ängsten im Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Beratung kann telefonisch erfolgen. Die Betriebsärztin steht bei Gesprächsbedarf unter den bekannten Rufnummern zur Verfügung.1

10. Allgemeines Verhalten im Verdachtsfall einer Infektion – Meldepflicht von Erkrankungen
In nachfolgenden Fällen wird die Präsenzpflicht für die Hochschulbeschäftigten aufgehoben:
• Kontakt mit einer mit dem Corona Virus SARS-CoV-2 infizierten Person in den letzten 14 Kalendertagen
• Kontakt mit einer Person, die unter dem Verdacht einer Infektion steht.
• Rückkehr aus einem ausländischen SARS-CoV-2-Risikogebiet, auch wenn die betreffende Person keine Symptome aufweist.

Die Beschäftigten sind aufgefordert, ihre/n unmittelbare/n Vorgesetzte/n und zwingend den Dienstgeber zu informieren. Die Räumlichkeiten der Hochschule sind von diesen Beschäftigten nicht mehr zu betreten. Für diese Beschäftigten wird angeordnet, dass sie 14 Kalendertage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt mit einer infizierten Person ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, von zu Hause aus erbringen. Aufgrund der Corona Virus–Meldepflichtverordnung in Verbindung mit §§ 8, 36 Infektionsschutzgesetz ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von Covid-19 Fällen dem Gesundheitsamt und dem Arbeitgeber zu melden.

Zuständiges Gesundheitsamt:
Gesundheitsamt Mainz
Große Langgasse 29,
55116 Mainz
Telefon: 06131-693330

11.Inkraftsetzung
Das Hygienekonzept wird als Dienstanweisung an der Katholische Hochschule Mainz am 25. Januar 2021 in Kraft gesetzt.

Ursprungsfassung vom 28.09.2020 (11. CoBeLVO)1.
Änderung/Aktualisierung vom 14.10.2020 (11. CoBeLVO)
2. Änderung/Aktualisierung vom 30.10.2020 (12. CoBeLVO)
3. Änderung/Aktualisierung vom 20.11.2020, Ausnahmefallregelungen für Studierende und Lehrende der Katholischen Hochschule
4. Änderung/Aktualisierung vom 01.12.2020 (13. CoBeLVO)
5. Änderung/Aktualisierung vom 11.01.2021 (Zfg. 14. und 15. CoBeLVO)
6. Änderung/Aktualisierung vom 22.01.2021 (Erste Landesverordnung zur Än-derung der 15. CoBeLVO)

Anlagen

I. Regelung und Umsetzung Präsenzveranstaltungen WS 2020/21 (_SSP)
II. Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln / Aushang
III. Information an Studierende WS 2020/21
IV. Information an Studierende, Raumnutzung zu Lernzwecken im WS 2020/21
V. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln während der Bibliotheksnutzung (entfällt da die Bibliothek derzeit für den Besuch geschlossen ist)
VI. Hygienekonzept zur Durchführung von schriftlichen und mündlichen Prüfungen im WS 2020/21