Schriftgröße A A A

Trauma in der systemischen Beratung

Zweiteilige Fortbildung zur Arbeit mit traumatisierten Menschen

Zielgruppe: Fachkräfte mit Fach-/Hochschulabschluss, die erwachsene Menschen und junge Erwachsene, die Traumatisierungen erlebt haben, betreuen, beraten und begleiten; Arbeitsfelder der Teilnehmenden können z.B. sein: Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Beratung/Betreuung, Betreutes Wohnen, Allgemeiner Sozialer Dienst

Inhalte und Termine:

Modul 1 (13.03.-15.03.2023)

  • Grundlegende Erkenntnisse aus der aktuellen Traumaforschung (Geschichte, Neurobiologie, traumatheoretische Ansätze, Formen von Traumata, Symptome)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Eine Überlebensstrategie?
  • Bindungs- und Entwicklungstraumata
  • Übungen zum EGO-State-Ansatz in der Beratung (verletzte, verletzende Anteile, Täterintrojekte, etc.)
  • Stabilisierungsübungen (Ressourcenaktivierung, Dissoziationsstopps, Körperwahrnehmung, etc.)

Modul 2 (15.05.-17.05.2023)

  • Zweifacher traumatischer Stress in sozialen Systemen (Familien, Teams)
  • Transgenerationale Traumata
  • Ressourcenorientierte Gesprächsführung
  • Funktion von Schuld und Scham
  • Selbstfürsorge zum Schutz vor Sekundärtraumatisierung
  • Weitere Stabilisierungsübungen (Polyvagaltheorie samt Übungen)

Referentin: Dr. Isolde Macho, Theologin, dialogisch-systemische Beraterin und Aufstellungsbegleiterin, Mediatorin, Traumaberaterin (PITT), Resilienz- und Achtsamkeitstrainerin, Idstein

Seminargebühr: Für beide Module zusammen: 690,00 €

Anmeldeschluss: 23.01.2023

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Prof. Dr. phil. Jan Lohl (06131) 28944-570

⇒ Ausführliche Seminarbeschreibung

⇒ Online-Anmeldung