Zu sehen ist der Haupteingang der Katholischen Hochschule Mainz. Das Gebäude ist rot. Im Vordergrund steht ein blühender Kirschbaum.

Wissen auf dem Prüfstand

Gesundheit und Pflege

Beim 11. Interdisziplinären Symposium der Gesundheitsfachberufe präsentierten Master-Studierende des Fachbereichs Gesundheit und Pflege Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten.

Zwischen Alltag und Innovation – so lautete das Motto des diesjährigen interdisziplinären Symposiums der Gesundheitsfachberufe an der KH Mainz. Über ein Jahr beschäftigten sich Master-Studierende des Fachbereichs Gesundheit und Pflege mit ausgewählten Fragestellungen aus der Pflege, Logopädie und Physiotherapie. „Die Themen haben die Studierenden in ihren Gruppen selbst entwickelt, je nach Interessen und Forschungslage“, erläuterte Prof.in Dr. Nadine Ungar, Prodekanin des Fachbereichs Gesundheit und Pflege, die das Symposium gemeinsam mit Niclas Scherer moderierte. Dabei entstanden Arbeiten u. a. zu Pflege und Technik im Praxischeck, Interprofessionalität in der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften und Veränderungen von Motiven und Erwartungen im Laufe des Studiums in Pflege -und Therapieberufen. 

Nach Grußworten von Prof.in Dr. Renate Stemmer, emeritierte Professorin für Pflegewissenschaft und Initiatorin des Symposiums an der KH Mainz, und Dr. phil. Jürgen Konradi, Leiter des Interdisziplinären Studienzentrums für Bewegungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz, stellten insgesamt acht Gruppen ihre Ergebnisse vor. 

Sinn der empirischen Forschung sei es immer, Hypothesen zu überprüfen, so Nadine Ungar. Dabei komme es aber nicht darauf an, die Annahmen zu belegen: „Auch die Erkenntnis, dass eine Hypothese nicht stimmt, ist ein Ergebnis“, ergänzte sie.

„Von Schwester zu Pflegefachperson“

Lisa Machel ging mit ihrer Forschungsgruppe der Frage nach: Wie beeinflusst die Berufsbezeichnung Schwester oder Pflegefachperson die wahrgenommene Kompetenz durch Laien? Die eigenständige Forschungsarbeit und die intensive Beschäftigung mit einem spezifischen Thema sieht sie als wichtigen Baustein im Master-Studium an: „Ich habe sehr viel dazu gelernt.“

Forschen für die Praxis 

“Uns ist es sehr wichtig, dass die Forschungsergebnisse nicht im stillen Kämmerlein bleiben, sondern in die Praxis getragen werden. Hierfür bietet das Forschungssymposium eine sehr gute Gelegenheit”, erklärt Nadine Ungar die Relevanz des Symposiums. “Hier werden auch externe Personen wie beispielsweise unsere Kooperationsschulen eingeladen. Da die meisten unserer Studierenden auch gleichzeitig berufstätig sind, werden die Forschungsergebnisse auch durch die präsentierenden und zuhörenden Studierenden in die verschiedenen Einrichtungen getragen.” Sie ist sich sicher: “Durch praxisnahe Forschung kann der Entwicklungsprozess der Gesundheitsfachberufe mit innovativen Ideen mitgestaltet werden.” Und die Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe trage langfristig zu einer Verbesserung der Patient*innenversorgung bei.

Jetzt bewerben

Bis zum 31. Januar läuft die Bewerbungsfrist für die Masterstudiengänge in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege sowie Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften an der KH Mainz.

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