Zu sehen ist der Haupteingang der Katholischen Hochschule Mainz. Das Gebäude ist rot. Im Vordergrund steht ein blühender Kirschbaum.

Forschung und Entwicklung in der Pflege stärken

Gesundheit und Pflege

Mitarbeitende des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) zu Besuch an der KH Mainz.

Mitte der neunziger Jahre machten sich einige Menschen in katholischen Hochschulen und Verbänden auf die Suche nach neuen Wegen, um die Pflegeforschung in Deutschland zu stärken. Aus dieser Bewegung ist 2000 das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) entstanden. Die Katholische Hochschule Mainz war von Anfang an dabei und hat bis heute einen Sitz im Verwaltungsrat des Instituts. Aktuell wird die KH Mainz von Professorin Dr. Brigitte Anderl-Doliwa vertreten, die auch stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats des DIP ist.

Das DIP veranstaltet für seine Mitarbeitenden jedes Jahr eine Sommerakademie. In diesem Jahr gehörte ein Besuch der KH Mainz zum Programm. Bei ihrem Besuch am 25.06.2024 konnten die 18 Mitarbeitenden des DIP den Fachbereich Gesundheit und Pflege der KH Mainz, vertreten durch die Dekanin Professorin Dr. Andrea Reißig, kennen lernen und erhielten Einblicke in die Forschungsaktivitäten der Hochschule. 

Sophie Petri stellte das Forschungsprojekt FAMOUS vor, welches sich mit der Versorgung multimorbider Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis durch Advanced Practice Nurses beschäftigt. Michael Enders gab Einblicke in das Projekt KIZ_GESUND. Das Projekt zielt darauf, wissenschaftliches – insbesondere professorales – Personal an der KH Mainz für den Fachbereich Gesundheit und Pflege zu gewinnen, zu qualifizieren und nachhaltig zu integrieren. Darüber hinaus soll das insgesamt sechs Jahre laufende Vorhaben einen wichtigen Innovationsbeitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels in der Gesundheits- und Pflegebranche leisten. 

„Wir haben uns sehr über den Besuch und das große Interesse an den Aktivitäten und Angeboten unserer Hochschule im Pflege- und Gesundheitsbereich gefreut. Die regen Diskussionen haben gezeigt, wie relevant und hochaktuell die Forschungsthemen der KH Mainz für die Entwicklung im Pflegesektor sind“, resümiert Brigitte Anderl-Doliwa.

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