Zu sehen ist der Haupteingang der Katholischen Hochschule Mainz. Das Gebäude ist rot. Im Vordergrund steht ein blühender Kirschbaum.

Weiterbildungsprogramm 2025 veröffentlicht

Weiterbildung

Institut für Fort- und Weiterbildung stellt vielfältiges Seminarprogramm für Fach- und Führungskräfte aus der Sozialen Arbeit, dem Gesundheits- und Bildungswesen vor.

Das Institut für Fort- und Weiterbildung (ifw) bietet 2025 ein umfangreiches Seminarprogramm an, das auf neue Praxisbedarfe, veränderte Arbeitsanforderungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen zugeschnitten ist. Zielgruppe sind Fach- und Leitungskräfte aus der Sozialen Arbeit sowie dem Gesundheits- und Bildungswesen.

Die berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungen decken folgende Themenfelder ab:

In allen Bereichen gibt es Kurz- und Langzeitweiterbildungen, die überwiegend in Präsenz in einem lernfreundlichen Umfeld im Herzen der Mainzer Altstadt stattfinden. Neben Expert*innen arbeiten auch Professor*innen der Hochschule in der Kursleitung mit. So wird die Verzahnung von Wissenschaft, Forschung und Praxis an der Hochschule gewährleistet.

Detailliete Informationen zum Seminarprogramm erhalten Sie ⇒ hier. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt online.

Von Künstlicher Intelligenz bis zum Konfliktmanagement

Neben bewährten Veranstaltungen, die zum Teil neu aufgelegt und den aktuellen Entwicklungen angepasst wurden, sind im Programm 2025 einige neue Seminare zu finden. In der Fortbildung „Gut durchs Leben gehen in herausfordernden Zeiten“ lernen die Teilnehmenden hypnosystemische Konzepte und Übungen kennen. Diese sind dazu geeignet, die seelische und soziale Immunkraft von Klient*innen und auch Berater*innen selbst zu stärken. 
Neue Sichtweisen auf das Phänomen „Konflikt“ eröffnet das Seminar „Der Konflikt als soziales System“. Hier nehmen die Teilnehmenden einen Perspektivwechsel vor, in dem sie den Konflikt als Subjekt betrachten. Die Fortbildung fußt auf der Veröffentlichung von Klaus Eidenschink „Die Kunst des Konflikts“. 
Wer wissen möchte, was KI inzwischen tatsächlich kann, wo Grenzen liegen, was es an sinnvollen Anwendungen für die Soziale Arbeit gibt und wo Probleme und Fallstricke liegen, ist in dem Seminar „KI for Beginners“ gut aufgehoben.

Kita-Sozialarbeit als neuer Themenschwerpunkt

Neue Wege beschreitet das ifw mit dem Zertifikatskurs „Grundlagen Sozialer Arbeit“, der sich an Quereinsteiger*innen richtet. Teilnehmende besuchen zum einen an zwei Wochentagen reguläre Vorlesungen und Seminare zu den pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Grundlagen der Sozialen Arbeit und gewinnen vertiefte Einblicke in die Praxisfelder der Sozialen Arbeit. Zum anderen nehmen sie an einer eigenständigen Weiterbildungsgruppe teil, in der die Inhalte vertieft und vor allem ein Theorie-Praxis-Transfer geleistet wird. Auf diese Weise bemüht sich das ifw darum, dem Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit zu begegnen.

Insgesamt hat das ifw die Veranstaltungen im jungen Tätigkeitsfeld Kita-Sozialarbeit ausgeweitet. Neben dem vierteiligen Zertifikatskurs können die Fach- und Leitungskräfte in der neuen Fortbildung „Gut beraten!“ ihre Beratungskompetenz und die eigene beraterische Haltung weiterentwickeln. „Kita-Sozialarbeit ist ein sehr komplexes Handlungsfeld mit vielen Beziehungen, Interaktionen und ganz unterschiedlichen Akteuren. Mit unseren Angeboten wollen wir Kita-Sozialarbeiter*innen in ihrem beruflichen Alltag unterstützen und die Professionalisierung und Profilbildung des Arbeitsfeldes voranbringen“, betont Institutsleiter Professor Jan Lohl. Das ifw arbeitet in der „Initiative für Soziale Arbeit in Kindertagesstätten“ (InKiSoA) mit. Weitere Mitglieder sind der Fachbereich Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften an der KH Mainz, die Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände in Rheinland-Pfalz und das Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung – Arbeitsfeld Kita (ILF).

Weiterführende Informationen: