Detailansicht auf das Hochschulgebäude in der Saarstraße 3. Es ist Frühling. Im Vordergrund sieht man blühende Kirschbäume.

Trainingslabor Physiotherapie

Die Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz steht vor großen Herausforderungen: eine alternde Gesellschaft, steigender Behandlungsbedarf und Fachkräftemangel betreffen auch die Physiotherapie. 

Akademisch ausgebildete Physiotherapeut*innen spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung und gewinnen zunehmend an Bedeutung in Forschung, Lehre und Praxis.

Das Projekt TRAIN untersucht, wie innovative Versorgungsformen sowie attraktive Lern- und Arbeitsumfelder für akademische Physiotherapeutinnen in Rheinhessen und der Vorderpfalz gestaltet werden können. 

Ein zentraler Schwerpunkt liegt in der Untersuchung von Studierenden sowie deren Anforderungen an ihren Arbeitsplatz im Kontext eines ausbildungsintegrierten Physiotherapiestudiums. Dabei werden die notwendigen Inhalte und Rahmenbedingungen ermittelt, die eine optimale Ausbildung für berufstätige Therapeut*innen in der ambulanten Versorgung gewährleisten. Ziel ist es, die Organisation von Lern- und Arbeitsangeboten an einer Katholischen Hochschule praxisorientiert und flexibel zu gestalten.

Das gesamte Projekt ist in drei Phasen unterteilt:

  • 1. Bis 07/2024: Erhebung physiotherapeutischer Angebote an Hochschulambulanzen
  • 2. Bis 06/2025: Befragung von Expert*innen zu Bedarfen und Potenzialen 
  • 3. Ab 11/2025: Befragung von Studierenden zu ihren Erwartungen

Seit November 2025 findet die Fragebogenerhebung unter Studierenden der Physiotherapie an der Katholischen Hochschule mit dem Ziel statt, Erwartungen an eine Hochschulambulanz zu erfassen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Studieninhalte und Arbeitsbedingungen praxisnaher, flexibler und attraktiver zu gestalten. Im Fokus stehen die für angehende akademisierte Physiotherapeut*innen relevanten Inhalte sowie Erwartungen an die Strukturierung von Lern- und Arbeitsangeboten an einer Katholischen Hochschule.

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der physiotherapeutischen Ausbildungs- und Versorgungsstrukturen ein und tragen dazu bei, den wachsenden Anforderungen der Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.

Zeitschriftenbeiträge

Präsentationen/Poster

  • Leitung eines World-Café-Beitrags „Digitale Gesundheitskompetenz in der Physiotherapie“, 23.04.2025, Fachtagung „Digitalisierung im Gesundheitswesen – Neue Perspektiven“, LUX Pavillon Mainz
  • Vorstellung des Teilprojekts vor dem EMPOWER-Lenkungskreis, 18.03.2025, Hochschule Mainz
  • Projektpräsentation auf dem 22. Mainzer Wissenschaftsmarkt mit Durchführung einer Flashmob-Studie zu innovativen physiotherapeutischen Versorgungsformen, 7./8.09.2024, Gutenberg-Platz, Mainz
  • Physiotherapeutische Universitäts- und Hochschulambulanzen in Deutschland: Status quo und Zukunftsperspektiven, vorgestellt auf dem Bundeskongress Physiotherapie 2024, 8. Juni 2024, Bad Soden am Taunus 

Poster Bundeskongress: Physiotherapeutische Universitäts- und Hochschulambulanzen in Deutschland Status quo und Zukunftsperspektiven

Literatur zum Posterbeitrag Physiotherapeutische Universitäts- und Hochschulambulanzen in Deutschland: Status quo und Zukunftsperspektiven vorgestellt auf dem Bundeskongress Physiotherapie 2024, 8. Juni 2024, Bad Soden am Taunus

Poster Projektbeschreibung und Transferformate “Trainingslabor Physiotherapie”

Literatur zum Poster Projektbeschreibung und Transferformate “Trainingslabor Physiotherapie”

Laufzeit: Das Teilprojekt „Trainingslabor Physiotherapie“ läuft bis Ende April 2026.

Kontakt Projektleitung

Prof.in Dr. Marion Riese

Prof.in Dr. Marion Riese

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Roman Ausserer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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