An 50 Ständen auf 1000 qm Ausstellungsfläche, 10 Stunden Bühnenprogramm und über 30 Angeboten für Schulklassen erhielten die Besucher*innen Einblicke in die Mainzer Wissenschaftslandschaft.
EMPOWER-Projekt rückt Pflegenotstand in den Fokus
Die KH Mainz war mit dem EMPOWER-Projekt „Peer-to-Peer“ vor Ort. Im Fokus standen die Pflegeberufe und die Frage: Wie kann Ausbildungsabbrüchen in der Pflege und Physiotherapie und damit dem Fachkräftemangel vorgebeugt werden?
„Die rege Beteiligung der Besucher*innen hat mich wirklich beeindruckt“, freut sich Christina Hoffmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. „Es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich offen und interessiert mit dem Pflegeberuf auseinandergesetzt haben.“
Viele positive Erfahrungen und motivierende Worte für alle Auszubildenden haben die Besucher*innen im Erzählcafé festgehalten: „Diese persönlichen Geschichten haben mich sehr bewegt“, ergänzt sie.
Innovative Versorgungsform für Menschen mit Parkinson
Auch mit einem Bühnenbeitrag war die KH Mainz vertreten. Im Vortrag “Leben mit Parkinson” stellten Marie Töpfer, Claudia Teodoridis und Nicole Schüßler die Arbeit von Advanced Practice Nurses (APNs) in der telehealth-gestützten Versorgung von Menschen mit der Parkinson-Krankheit vor.
Die KH Mainz übernimmt als Konsortialpartnerin im Projekt INSPIRE PNRM+ die Entwicklung eines spezifischen Curriculums für die APNs zur Versorgung von Patient*innen mit Morbus Parkinson und organisiert und konzipiert Fortbildungen.
Ein herzlicher Dank an die Mainzer Wissenschaftsallianz für die Organisation des Wissenschaftsmarktes und die Möglichkeit, Forschung für alle erlebbar zu machen.
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Fotos: EMPOWER/KH Mainz