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Fachbereich Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften

Prof. i.K. Dr. rer. pol. Michael Wüstenbecker
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Die Mitglieder der Katholischen Hochschule Mainz trauern um
 
Prof. Dr. rer. pol. Michael Wüstenbecker

*10.10.1964               + 22.03.2020

Herr Professor Wüstenbecker lehrte ab 2010 Sozialpolitik und Sozialwirtschaft an der Katholischen Hochschule Mainz im Fachbereich Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften. Er repräsentierte in Lehre und Forschung die politischen und ökonomischen Aspekte der Sozialen Arbeit und gab ihnen ihr gebührendes inhaltliches Gewicht und ein Gesicht. Von 2013 bis 2017 engagierte sich Herr Wüstenbecker zudem in der Mitarbeitervertretung der Hochschule.

Mit Herrn Professor Michael Wüstenbecker verliert die Katholische Hochschule plötzlich und unerwartet einen liebenswürdigen, stets humorvollen und von allen Mitgliedern der Hochschule hochgeschätzten Kollegen.

Wir gedenken seiner im Gebet und erbitten unserem verstorbenen Kollegen Leben in Fülle.

Professur für

Sozialpolitik und Sozialwirtschaft

Veröffentlichungen

„Einstige ‚Gastarbeiter‘ als Patienten“, in: Bensch, S./Greening, M./Wüstenbecker, M. (Hrsg.), Migration: Herausforderungen für das Gesundheitssystem, St. Ottilien, 2018, S. 97-111.
„Bedingungsloses Grundeinkommen – sinnvolle Reformidee?“, in: forum Aktuell, Nr. 22, 2017, S. 8 f.
„Wettbewerb gestärkt? Versorgung verbessert?“, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 4/2007, S. 10 f.
„Heilen unter dem Ökonomie-Diktat: Ist Rationieren ungerecht?“ – ein Gespräch mit dem Philosophen Otfried Höffe, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 11/2006, S. 15 f.
„Das Duale System der Berufsausbildung – ein ‚Exportschlager‘ in der Krise?“, mit K.-H. Schmidt und O. Sievering, Arbeitspapiere des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Universität Paderborn, Neue Folge Nr. 48, 1997.
„Politikberatung – und mögliche Folgen“, in: Kohl, H./Papenkort, U. (Hrsg.), Beratung. Dimensionen einer kommunikativen Praxis, St. Ottilien, 2014, S. 255-273
„Mehr Markt, mehr Wettbewerb! Politische Motive – ökonomische Folgen – unternehmerisches Handeln“, Tagungspapier zum Werkstättentag 2012, Freiburg/Br.,
„Wenig Einkommen, wenig Macht?“, in: Remmel-Faßbender, R./Löcherbach, P./Schmid, M. (Hrsg.), Beratung und Steuerung im Case Management, St.Ottilien 2012, S. 201-217
„Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – Schlaglichter aus einer Großstadt im Ruhrgebiet“, in: Thamer, U./Wüstenbecker, M. (Hrsg.), Gesundheit von Migranten, Frankfurt/Main, 2011, S. 143-156
„Gerontopsychiatrische Versorgung“ (mit Ulrich Thamer), in: Thamer, U./Wüstenbecker, M. (Hrsg.), Gesundheit von Migranten, Frankfurt/Main, 2011, S. 171 f.
„Gerontopsychiatrische Versorgung: Entwicklung von Bedarfen und Ressourcen“ (mit Gaby Bruchmann und Georg Juckel), in: Stoppe, G. (Hrsg.), Die Versorgung psychisch kranker alter Menschen. Report Versorgungsforschung Bd. 3, Köln, 2010,  S. 69-74
„Ärztliches Handeln zwischen Berufsethos, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Budgetierung“ (mit Ulrich Thamer), in: Sozialer Fortschritt, Heft 12/2008, S. 307-310
„Medikamentenabhängigkeit – Anmerkungen zu Ursachen, zu modellhaftem Projektengagement und dessen Bewertung“, in: Sucht aktuell, Heft 02/2007, S. 51-54
„Keine Luft für Qualität“, in: Der Dom, Kirchenzeitung für das Erzbistum Paderborn, Ausgabe 2/2007, S. 7
„Sozialer Gemeinsinn statt hoheitlichem Zwang? Anmerkungen zu einer kommunitaristischen Forderung am Beispiel der Einkommensumver¬teilung“, in: Sievering, O. (Hrsg.), Sozialpolitische Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel, Frankfurt/Main et al. 2007, S. 65-87
„Abhängigkeit von Medikamenten – Anmerkungen aus Sicht ärztlicher Körperschaften“ (mit Anke Follmann), in: Suchttherapie, Heft 3/2006, S. 117 120
„Der pflegliche Umgang miteinander geht verloren“ – ein Interview mit dem Sozialphilosophen Oscar Negt, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 7/2006, S. 13 f.
„Masterplan Gesundheitswirtschaft: Weg aus der Wachstumskrise?“, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 11/2004
„Mehr Sozialkapital, weniger Sozialstaat?“, in: Gesundheits- und Sozialpolitik, Heft 7-8/2004, S. 50-54
„Selbsthilferessourcen verstärkt nutzen!“, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 3/2004, S. 7
„Kommunale Gesundheitskonferenzen im Urteil ärztlicher Delegierter“, in: Westfälisches Ärzteblatt, Heft 8/2003, S. 11
„Mehr Zivilgesellschaft – wirklich?“, in: SocialMANAGEMENT, Heft 1/2002, S. 32 f.
„Zivilgesellschaft fördern? Anmerkungen zu einer politischen Trendforderung“, in: Sozialer Fortschritt, Jg. 50, Heft 9+10/2001, S. 244-247
„Einkommensschwache und Interessenvertretung: zu den Grenzen politischer Einflussnahme“, in: Blätter der Wohlfahrtspflege, Heft 1+2/2001, S. 23-25
„Zum zukünftigen Verhalten der Caritas auf dem Markt“, in: Diözesan-Caritasverband Köln (Hrsg.), Sozialunternehmen Caritas? (Tagungsdokumentation), DiCV-Schriftenreihe, Heft Nr. 56, 2000, S. 41-51
„Ausgesperrt! ‚Entmischungsprobleme in sozialen Brennpunkten“, in: Caritas in NRW, Heft 3/2000, S. 14 f. 
„Zwischen marktlichem Wettbewerb und zentraler Steuerung: Wie werden soziale Dienstleistungen ‚richtig‘ allokiert?“, in: Sozialer Fortschritt, Jg. 48, Heft 12/1999, S. 297-303
„Einflußfaktoren sozialer Arbeit – eine Trendliste“ (Autorenteam), in: Diözesan-Caritasverband Köln (Hrsg.), DiCV-Schriftenreihe, Heft Nr. 47, 1998
„Mangel an Auszubildenden oder Mangel an Ausbildungsplätzen? Anmerkungen zum Dualen System der Berufsbildung“, mit K.-H. Schmidt, in: Internationales Gewerbearchiv, Heft 3/1997, S. 147-160
„Arme: Zielgruppe staatlichen Sparbegehrens?“, in: caritas, Jg. 98, Heft 4/1997, S. 188-192
„Armut und Armentransfers“, Paderborn (Diss.), 1996
„Welfare Stigma“, Arbeitspapiere des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Universität Paderborn, Neue Folge Nr. 45, 1996

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