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Wissenschaftlich fundiert und praxisnah — ifw veröffentlicht Jahresprogramm 2018

„Beratung zwischen Tür und Angel“, „Achtsamkeitsbasierte Beratung“, „Auch das noch?! - Öffentlichkeitsarbeit in Social Media und im Web“ und „Demenzielle Erkrankungen - eine Herausforderung für alle Beteiligten“ — Dies sind nur einige Angebote aus dem neuen Programm des Instituts für Fort- und Weiterbildung (ifw) der Katholischen Hochschule Mainz.

v.l.: Petra Wünker, Prof.in Hanne Kohl

Interessenten finden verschiedene Veranstaltungsangebote in den Themenfeldern: Beratung/Systemisches, Management, Case Management, Gesundheit/Pflege, Migration/Integration und Train the Trainer. Das Angebot mit zahlreichen Kurzzeitfortbildungen und Langzeitweiterbildungen (wie z.B. "Traumaberatung", "Systemisch-integrative Beratung", „Betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente für Sozialunternehmen“ ) richtet sich an Fach- und Leitungskräfte, die in sozialen Organisationen, in der Bildungsarbeit, im Gesundheitswesen und in der Pflege tätig sind. Eine Anmeldung ist ab sofort online über die Website der Katholischen Hochschule möglich.

Neben bewährten Veranstaltungen sind im Jahresprogramm 2018 einige neue Fortbildungen zu finden, wie z.B. das Seminar „Methoden und Modelle in der interkulturellen Beratungsarbeit und in der Arbeit mit Geflüchteten“. Bei der zweitägigen Fortbildung, die im neuen Themenfeld „Migration/Integration“ angeboten wird, stehen die Besonderheiten der Hypothesenbildung in interkulturellen Beratungen im Mittelpunkt. Ebenfalls neu im Programm ist die Fortbildungsreihe „Resilienz und Achtsamkeit“, die im Themenfeld „Beratung/Systemisches“ angesiedelt ist. In zwei Modulen lernen die Teilnehmenden mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen und Biographie-Arbeit ihre persönlichen Resilienzfaktoren bzw. die eigene Widerstandsfähigkeit zu trainieren und zu stärken.

„Unsere Fort- und Weiterbildungen sind auf den Bedarf der jeweiligen Arbeitsbereiche ausgerichtet“, berichtet Institutsleiterin Professorin Hanne Kohl. „In der Umsetzung der entwickelten Konzepte spielen die Interessen und Erfahrungen der Teilnehmenden, die Handlungsrelevanz sowie die Reflexions- und Entwicklungsförderung eine entscheidende Rolle“. „Die Seminare werden kontinuierlich evaluiert und im engen Kontakt mit der Praxis weiterentwickelt“, ergänzt Petra Wünker, Referentin im ifw. Neben ausgewiesenen Expertinnen und Experten arbeiten Professorinnen und Professoren der Hochschule in der Kursleitung mit, wodurch eine hochschulspezifische Verzahnung von Wissenschaft, Forschung und Praxis gewährleistet ist.

Das Institut für Fort- und Weiterbildung (ifw) an der Katholischen Hochschule Mainz bietet seit fast 30 Jahren berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen an. Das jährliche Weiterbildungsprogramm wird bundesweit an 11.000 Institutionen und Einzelinteressenten verschickt.